Tagebuch «Berghofers»

Die 4 Teenager kommen von einem Bauernhof wo der Bauer uns um Hilfe angefragt hat. Wir konnten alle Katzen auf dem Hof kastrieren und haben diese 4 mitgenommen da sie noch jung sind und sicher noch lernen den Menschen zu vertrauen. Sie wurden alle bereits kastriert und leben sich gut ein in der Pflegestelle. Wir suchen auf jeden Fall ein Zuhause als Freigänger für die Süssen.

Freitag, 1. Januar 2021

Freitag
01.01.2021

Nebia allein daheim

Liebes Tagebuch

das war ja eine tolle Woche! Mein geliebtes Pflegemami war fast die ganze Zeit zuhause und konnte mich immer wieder knuddeln kommen! 
Dafür warte ich jeweils geduldig auf dem Kratzbaum auf sie. 
Wenn sie dann kommt, stehe ich auf, strecke mich, ...
... laufe über den Käfig auf den Tisch, ...
... und lasse mich dort verwöhnen! Wenn's sein muss, helfe ich auch mit der Pfote nach, damit mein Pflegemami sicher weiss, sie soll noch nicht aufhören!
Spielen tue ich noch immer am liebsten allein, mit der Kugelibahn oder mit Pingpong-Bällen - das macht richtig Spass, wenn die so davon spicken! Viel zu schnell für Fotos 😉
Jetzt wünschen mein Pflegemami und ich euch allen da draussen ein tolles 2021,
eure Nebia Berghofer

Sonntag, 27. Dezember 2020

Sonntag
27.12.2020

Rubia im neuen Zuhause

Rubia ist gut angekommen. Auf der Fahrt machte sie keinen Muks und ich habe auf dem ganzen Weg sanft mit ihr gesprochen, um sie zu beruhigen. Zuhause blieb sie eine Weile in der offenen Transportkiste sitzen und versteckte sich dann in der hintersten Zimmerecke. In der Nacht ging Dylan mehrmals auf sie zu, wobei sie beim ersten Mal wie ein grosser (sehr grosser!) Löwe knurrte. Bei den weiteren Annäherungsversuchen dann deutlich weniger. Einmal hat sie auch kurz gefaucht. Es gab zum Glück keinerlei Aueinandersetzung und sie waren sogar einmal beide bei meinem Bett ohne dicken Schwanz etc. Sie waren dann bis morgens um 4 unterwegs - die ersten Anzeichen sind also positiv. 
Ich bin sehr froh für Rubia, dass sich Dylan so sanft und friedvoll zeigt, wie ich ihn in seiner Pflegestelle erlebt hatte - und ich war beeindruckt, dass sich Rubia schon in der ersten Nacht bis an mein Bett wagte - ist nur über ca. 12 Treppenstufen zu erreichen - aber sie liebt ja die Höhe 😸

Den heutigen Tag haben sie in Verstecken verbracht... als wären sie nicht da... Die Nacht wird wohl wieder spannend.


Nach drei Tagen ist Rubia schon etwas 'aufgetaut', sie hat nicht mehr geknurrt und hat gestem Abend Dylan und mir beim Spielen zugesehen. Den Tag verbringt sie aber noch in ihrer grossen Kartonkiste.
 
Dylan ist schon recht zutraulich.  
Rubia öffnet sich jeden Tag ein bisschen mehr. Gerade spielte sie mit einer kleinen Fellmaus in ca. 1,5 m Distanz zu mir (seit sie in der ersten Nacht mit Pingpong-Bällchen spielte sind diese out und Fellmäuschen angesagt). Sie traute sich heute auch, mich aus nur 1 m Distanz (ich sass auf dem Sofa) länger anzuschauen und dann in 30 cm Distanz an mir vorbeizuhuschen. Neben Dylan geht sie ruhig und mit normalem Tempo vorbei.

Sie ist so eine süsse und schöne Mietze. Nachts spielt sie (ich glaube auch mit Dylan) um dann in unserer Nähe zu schlafen. Ich freue mich schon auf den Tag, wenn sie sich während des Tages nicht mehr in ihre grosse Kartonkiste zurückzieht. 
Jetzt sitzt sie auf dem Sofa... 


Freitag, 25. Dezember 2020

Freitag
25.12.2020

Mäki der Schnügel

Mäki hat sich gut eingelebt ist aktiv und hat sich gut an seine neue Leute gewöhnt. Er ist wirklich ein Schätzi! Mäki hat noch etwas Husten und die neue Tierärztin war nicht so zufrieden mit seiner Lunge. Gehustet hat er in den letzten Tagen nicht mehr, aber Durchfall bekommen; wir hoffen er wird er bald ganz gesund.Wir wünschen Dir noch ganz schöne Festtage! 

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Mittwoch
23.12.2020

Tschüss Rubia

Liebes Tagebuch,

nun ist also auch meine Schwester Rubia ausgezogen. Schon am Morgen hatte sie eine komische Vorahnung und schaute immer, dass sie nicht in einer geschlossenen Nische sass. Und natürlich gar nie in einer der zahlreich rumstehenden Transportboxen! Im Gegensatz zu vorletzter Woche, als wir zum Tierarzt mussten, floh sie dann aber nur kurz - dann liess sie sich vom Pflegemami überreden und ging plötzlich von allein in die Box! Ich bin jetzt also der einzige Gast in der Cava Leonis, aber es gefällt mir hier, ich werde von den ansässigen Katzen nicht bedrängt, und mein Pflegemami und ihre Streicheleinheiten liebe ich inzwischen!
Tschüss bis nächste Woche, 

Nebia Berghofer

Samstag, 19. Dezember 2020

Samstag
19.12.2020

Alltag bei Berghofers

Liebes Tagebuch, 

zum Glück gibt es nicht viel zu schreiben diese Woche, denn es war sehr wenig los hier. Vor allem kein Tierarzt! Ich habe mich noch immer nicht richtig erholt vom Stress letzte Woche, als mein Pflegemami mich in die Transportbox setzen wollte. Seither traue ich ihr nicht mehr über den Weg. Ich habe aber ein paar neue Lieblingsschlafplätze gefunden, wo ich nach mehreren Seiten abhauen, wenn sie näher kommen sollte!
 
Der beste Platz ist aber ganz eindeutig oben auf dem Büchergestell. Hin und wieder besucht mich auch Nebia hier oben, aber meistens habe ich es ganz für mich. 
A propos Nebia, die hat irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Trotz Tierarzt-Aktion letzte Woche lässt sie sich jetzt plötzlich von unserem Pflegemami streicheln! Aber auch nur von ihr - vor ein paar Tagen bekam sie nämlich Besuch von einer interessierten Familie, aber so fremde Leute waren auch ihr gar nicht geheuer. Da bleibt sie lieber noch länger in der Cava Leonis, in ihrem Zimmer, wo sie alles kennt und ihre klaren Rituale hat. Wenn unser Pflegemami hereinkommt, schaut Nebia zuerst und rennt dann schnell auf den Tisch hinauf - sie will nämlich nur auf ihrem Tisch gestreichelt werden!
Ich selbst bin nur noch selten auf dem Tisch anzutreffen: zum Fressen, und zum frische Luft schnappen, wenn das Fenster offen steht. 

Hm, ich glaube, unser Pflegemami geht bald schlafen - dann kann ich ja vom Büchergestell herunter kommen und mit den Pingpong-Bällen spielen! 
Gute Nacht, Zweibeiner, Rubia Berghofer

Samstag, 12. Dezember 2020

Samstag
12.12.2020

Zwei Schwestern beim Tierarzt

Liebes Tagebuch

ui, war das eine Woche! Nachdem unsere Brüder ausgezogen waren, wurde es hier sehr ruhig - jedenfalls tagsüber. Nachts spielen wir beiden Schwestern gern mit Pingpong-Bällchen. Dann kam eine Besucherin, um meine Schwester Rubia kennen zu lernen. Rubia sass vor allem in ihrer Ecke und schaute - aber mit ihren schönen Augen gelang es ihr, die Besucherin für sie einzunehmen. Diese hat versprochen, ihr bald ein neues Zuhause zu geben und einen Kumpel, der zu ihr passt. Und ihr viel Geduld entgegenzubringen!Dann kam ein schrecklicher Tag: Unser Pflegemami kam wie gewohnt herein, dann hob sie aber die Höhle, die auf dem Boden steht, hoch, und ich realisierte, dass da etwas im Anmarsch ist! Ich machte mich also schnell aus dem Staub, und Rubia war noch schneller als ich! Irgendwie sass ich zwei Minuten später dann doch in diesem Transportkorb und wurde in die Wohnung hinausgestellt, so dass ich nur vom Hörensagen weiss, wie sehr sich Rubia dem Eingefangen-Werden widersetzte! Sie sei bis zur Vorhangstange hochgesprungen und habe sich dort festgehalten - sie hat noch heute Muskelkater in den Vorderbeinen! Das hätte ich gern gesehen, aber unser Pflegemami war zu beschäftigt um Fotos zu machen. Als das Pflegemami blutig-gekratzte Hände hatte und sowohl Rubia als auch das Pflegemami ausser Atem waren, blieb auch ihr nichts übrig, als in die Box einzusteigen. Zum Tierarztbesuch selbst sage ich lieber nichts, ausser dass wir offenbar gesund sind und schon sehr bald wieder nach Hause gefahren wurden. Also eigentlich alles halb so schlimm - fand wenigstens ich. Ich hatte schon vorher begonnen, das Streicheln zu geniessen, und tat das auch nach dem Tierarztbesuch weiter. Allerdings muss das Streicheln auf dem Tisch am Fenster geschehen: ich finde, das sei der einzig richtige Ort dafür!
Rubia sieht das aber ganz anders: seit dem Tierarztbesuch traut sie unserem Pflegemami noch weniger als vorher und versteckt sich, wo sie kann. Unser Pflegemami lässt sie möglichst in Ruhe, deshalb gibt es diese Woche auch kaum Fotos von ihr. Ich hoffe, das ist dann nächste Woche wieder besser!

Jetzt bin ich also die einzige Berghofer, die noch ein Für-Immer-Zuhause sucht. Es sollte ruhig sein, und die Leute müssten Geduld haben mit mir, denn ich getraue mich nicht so in neuen Situationen. Und streicheln sollten meine neuen Leute können, das liebe ich nämlich!
Bis nächste Woche, eure Nebia Berghofer



Mittwoch, 9. Dezember 2020

Mittwoch
09.12.2020

Marmo-Kenji lebt sich ein

Zuhause angekommen, blieb Kenji eine Zeitlang in der Transportbox, sehr zurückhaltend, obschon er sich nach ca 1 Stunde schon am Kopf und unter dem Kinn streicheln liess. Sein neuer Kumpel Neko hat nichts dergleichen getan, nur ein paar mal in die Box hineingeschaut, aber kein Fauchen. Als ich dann nach einer weiteren Stunde den Deckel der Box entfernte, schoss Kenji raus und unter die Stereo-Anlage. Er kam um ca 23 Uhr kurz raus, aber sobald wir uns bewegten, ging er in sein Versteck zurück.
Eigentlich hätte Kenji die ersten paar Tage im Wohnzimmer leben sollte, aber er entwischte mit Neko zusammen in den Estrich und blieb dort unauffindbar bis Samstagnacht. Dann kam er wieder heraus, "bumpfte" Neko ein paar mal (mit seinem Kopf) am Kopf und sie kamen beide herunter.
Seither sitzen beide gern auf Schrank und Kühlschrank in der Küche, jeder auf einem Servierbrett. Kenji lässt sich auch gern am Kinn kraulen und schnurrt dazu!
Also es scheint, als werden die zwei gute Freunde werden, es hat keinerlei Fauchen oder Schlägereien gegeben, was wir absolut super finden. Inzwischen wird allerdings der Platz im Bett etwas knapp, denn Kenji kommt zusammen mit Neko da schlafen. Für uns hat es auch noch etwas Platz 😉

Kommentare

Kenji und Neko wurden schnell zu beste Freunde. Zuzusehen, wie die zwei zusammenspielen, ist ein Genuss. Und die Jagerei durch das ganze Haus - Treppe auf, Treppe ab, über die Balken in der Tenne bis zum obersten Estrichteil unter der Dachspitze... Neko - der dem Kenji alles erlaubt - darf nun alleine hinaus, Kenji aber noch nicht. Wenn man eine Stoffmaus wirft, bringt Kenji wieder zurück und lässt es wieder fallen, so dass man sie wieder werfen kann. Er ist aber ein kleines Säuli - hat schon zweimal auf dem Bett gepiselt, aber ich denke, wenn er im Februar alleine in die grosse Welt, auf die Felder und in den Wald hinaus darf, wird das aufhören. Er ist ein Schatz und wir und Neko lieben ihn sehr.
DK, Sonntag, 03. Januar 2021, 17:20 Uhr

Freitag, 4. Dezember 2020

Freitag
04.12.2020

Mäki lebt sich ein

Mäki hat sich bereits etwas eingelebt. 
Nachts hat er gestern auch nicht mehr gemaunzt. Wir denken er fühlt sich wohl! 
Mäki ist wirklich ein riesen Schnügel. Er liegt schon nicht immer nur träge rum, aber man kann Ihn so natürlich besser fotografieren. Am Tag schläft er schon sehr oft und ist dann aber nachts aktiver! Inzwischen lässt er sich jetzt gerne streicheln und schnurrt auch häufig! 

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Donnerstag
03.12.2020

Tschüss, Berghofer-Buben!

Liebe Tagebuchleser/innen

Wieder ist ein Woche vergangen und einiges hat sich getan. Nach und nach kamen mehr Freiheiten dazu: sobald alle Sinn und Zweck des Katzenklos erkannt hatten, blieb das Gehege Tag und Nacht offen stehen. Vor allem die beiden Damen nutzten es aber noch immer gern als Rückzugsort, der ihnen Sicherheit gab. 
Nachdem Rubia die Aussicht vom oberen Rand des Fensters schon letzte Woche erkundet hatte, mussten es die anderen natürlich auch noch ausprobieren: 
Eine halbwegs bequeme Position da oben fand aber nur Nebia, nachdem ihre Brüder wieder unten waren - und Rubia klemmte sich lieber in den Zwischenraum am Fenstersims oder in eine Ecke.  
Jetzt durfte auch der Rest der Wohnung erkundet werden, was sich die Buben nicht zweimal sagen liessen. Jeder erkundete die Wohnung auf seine Weise. Die Schwestern hingegen blieben lieber in alt-bekannten Gefilden und machten nur kurze Ausflüge. 
Natürlich spielten und streichelten die beiden auch viel mit mir - während Marmo offenbar auch gern mehr mit Mäki geschmust hätte, schien diesem die Nähe zum Menschen interessanter. 
Am Freitag kam dann Besuch für Marmo und am Samstag für Mäki. Beide konnten ihre zukünftigen Eltern mühelos überzeugen und durften direkt mitgehen: Marmo heisst neu Kenji und bekommt einen nur leicht älteren, sehr verspielten Kumpel, also genau das, was er braucht; Mäki bleibt Mäki und wird sicher viele seiner geliebten Streicheleinheiten bekommen. Sobald er sich gut eingelebt hat, darf er dann auch wieder ins Freie. 


Lieber Kenji-Marmo, lieber Mäki, 

ihr wart zwar nicht lange bei mir, dennoch seid ihr mir ans Herz gewachsen, jeder auf seine Art. Mäki in deiner selbstverständlichen Sicherheit, dank der du dich mit der neuen Situation sehr schnell anfreunden konntest, und Marmo mit deinem starken Spiel- und Kuscheldrang, der dir half, deine Unsicherheit zu überwinden! Ich wünsche euch beiden ein langes, glückliches Leben bei euren neuen Familien!

Dienstag, 24. November 2020

Dienstag
24.11.2020

Die Berghofers im Ausgang

Liebe Tagebuchleserinnen und -leser, 

ich habe euch ja schon geschrieben, dass wir in den ersten Tagen hier zwar nicht aus unserem Gehege durften, dass wir aber am zweiten Tag ein separates "Wohn- und Esszimmer" bekamen. Hier die Bilder davon: 
In den ersten zwei Tagen mit diesem Anbau haben noch nicht alle von meinen Geschwistern kapiert, dass das Klo eben NICHT in diesem Anbau auf dem schönen weissen Boden ist. Mir vertraute unser Pflegemami aber und liess mich schon bald einmal auch den "Vorplatz" kennen lernen. 
Mein Bruder Marmo liess sich da natürlich nicht zurück halten - wie so häufig nahm er mich als Vorbild und folgte bald nach. Auch, weil unser Pflegemami da draussen mit uns spielte, denn Spielen liebt er enorm!
Seit unser "Esszimmer" zwei Tage am Stück sauber geblieben war (nun ja, von verstreuten Futterresten spreche ich jetzt mal nicht), bleibt die Tür zum Menschenzimmer hin und wieder für alle eine Weile offen. Unsere beiden Schwestern getrauten sich am Anfang nur raus, wenn das Pflegemami nicht in Sicht war - inzwischen haben sie sich aber an ihre Anwesenheit gewöhnt. 
Da steht dann oft auch das Fenster offen, und das finden wir natürlich faszinierend. 
Vor allem Rubia könnte stundenlang davor sitzen und rausschauen. Am ersten Tag versuchte sie sogar, ob man da wirklich nicht ausbrechen könne, aber sie kam nicht weit. Sie fand sich in einer eher ungemütlichen Stellung wieder, und damit nicht genug: plötzlich tauchte unser Pflegemami da draussen auf und machte eine Foto von ihr!
So hat sie sich halt damit abgefunden, dass sie früher oder später doch mit dem Pflegemami abfinden sollte. Aber lieber später als früher, und Nebia ist da gleicher Meinung: die beiden Damen tun sich noch schwer mit Annäherungen des Menschen. 
Wir zwei Buben hingegen geniessen das Spielen und Streicheln. Ich bin immer gleich bei der Tür, um meine Streicheleinheiten zu bekommen, Marmo braucht mich aber noch immer als Vorbild, bevor er sich nah genug getraut, um auch gestreichelt zu werden.
So, die Berghofers wünschen euch eine gute Woche, bis bald,
euer Mäki Berghofer


Donnerstag, 19. November 2020

Donnerstag
19.11.2020

Die Berghofers

Liebe Tagebuchleserinnen und -leser

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind die Geschwister Berghofer, oder kurz die Berghofers. Ob wir wirklich Geschwister, Halbgeschwister oder sonst irgendwie verwandt sind, scheint niemand so genau zu wissen, aber das ist auch unwichtig, denn wir sind in einer grossen, glücklichen Patchworkfamilie auf einem schönen Bauernhof aufgewachsen. Irgendjemand beschloss dann, wir seien doch etwas gar viele, und so wurden wir vier zur Aussiedlung bestimmt. 
Wir, das sind Rubia, Nebia, Marmo und ich, Mäki
Die beiden Mädchen sind noch ziemlich durch den Wind wegen der Umstellung - die hocken meist ganz hinten im Gehege und kommen nur nachts hervor, wenn alles ganz ruhig ist. Da sind wir zwei Buben schon unternehmungslustiger! 
Jetzt sind wir seit einigen Tagen hier in der Cava Leonis. Da mussten wir viel lernen, in erster Linie müssen wir jetzt darauf achten, wo wir unser Geschäft verrichten. Das war schon ein kleines Problem in unseren Transportboxen, die gleich in die Waschanlage mussten:
Jetzt geht es also darum, meine Geschwister zu überzeugen, dass wirklich alle ihr Geschäft immer im Klo zu machen - so wie ich. Unsere Pflegerin sagt nämlich, wir dürfen erst aus dem Gehege, wenn das klappt. Immerhin haben wir schon eine Erweiterung des Geheges bekommen - leider passiert es aber immer noch, dass jemand von uns in unser "Wohn- und Esszimmer" pinkelt! 
Drückt mir also die Daumen, dass ich meine Geschwister erziehen kann!

Grüsse aus der Cava Leonis,
euer Mäki Berghofer

Kommentare

Ihr seid so süss....drücke ganz fest Pfötchen, dass es mit dem Töpfchen ganz bald klappt. Junge Büsi müssen halt so viel lernen. Pflegis haben Verständnis und helfen dabei. Vielen Dank dafür und allen Zwei-und Vierbeinern nur das Beste. Lg
elsbeth, Sonntag, 22. November 2020, 15:55 Uhr