Tagebuch «Finja & Chepi»

Finja und Chepi wurden uns von einer Familie übergeben. Nachdem es menschlichen Nachwuchs gab, bekamen die Beiden grossen Stress was sich bei Chepi mit Durchfall und erbrechen zeigte. Die Familie hat über ein halbes Jahr lang alles versucht was ihnen empfohlen wurde, mehrere Tierarztbesuche um wirklich alles auszuschöpfen. Da der kleine Sohn nun ins Krabbelalter kommt, ist es für alle nicht mehr angehem und so hat sich die Familie schweren Herzens enschlossen die Beiden in eine Pflegestelle zu geben, wo wir nun ein passendes Zuhause suchen können. <br> <br> Wir suchen für die Beiden ein Zuhause ohne kleine Kinder und wo sie einen sicheren Rückzugsort haben der nur ihnen gehört und sie nciht gestört werden. Sie werden nur zusammen vermittelt und waren bis jetzt Hauskatzen.

Dienstag, 27. April 2021

Dienstag
27.04.2021

Einzug von Chepi und Finja

Liebe Tagebuchleser/innen

Seit dem Samstag sind wir nun in der Pflegestelle Yoshi angekommen. Leider konnten wir in unserem vorherigen zu Hause nicht mehr bleiben, da wir dort zu viel Stress hatten🙀. Wir sind 2 sehr sensible Katzen, vor allem ich, Chepi. Ich brauche Zeit mich an die neue Situation zu gewöhnen, hier ist alles anders und ich bin sehr zurückgezogen. Am liebsten liege ich in der Höhle im Kratzbaum und komme den ganzen Tag nicht raus. Ich kann jedoch die Nähe der Pflegemama gut zulassen und wenn sie auf dem Sofa sitzt, dann wandert immer wieder ihre Hand in die Höhle und streichelt mich. Sie hat den Eindruck, dass ich das auch geniesse😸. 
Manchmal lege ich mich dann wohlig auf die Seite, damit sie auch den Bauch kraulen kann. Mein vorheriges zu Hause hat gesagt, ich sei ein ganz verschmuster und die Pflegemama kann dies bestätigen😻. Mir fehlt gerade einfach der letzte Funke Mut. Wenn ich dann mal rauskomme, dann gehts zuerst mal hinter den Vorhang, anschliessend hinter dem Fernseher durch, auf das Regal hoch. Oder ich schleiche mich eng am Boden entlang und immer die Pflegemama im Blick. Ich will ja nicht, dass sie sich plötzlich auf mich stürzt😽.
Meine Schwester Finja ist da etwas mutiger als ich. Bereits am nächsten Tag ist sie herausgekommen und hat sich ihre Streicheleinheiten abgeholt und geniesst diese dann auch ausgiebig und ist dann auch sehr plaudert freudig😸. Wenn sie genug hat, dann geht sie einfach. Auch sie sucht die Nähe zum Menschen, liegt häufig in der Nähe. Auch ihr fehlt noch der letzte Funke Mut. Finja ist in der Wohnung unterwegs, immer mal wieder am Plaudern und wenn sie mal ihre schwachen 5 Minuten hat, dann schlittert sie auch mal um die Kurven😸. Aber wenn die Pflegemama dann aufsteht, dann sucht sie doch noch das Weite, das ist ihr dann nicht ganz geheuer. Sie verbringt gerne Zeit auf dem Balkon und liegt faul in der Sonne.
Beide Katzen haben einen sehr lieben Charakter😻. Es gibt kein Fauchen, Beissen, Kratzen oder Drohen. Auch nicht, wenn sie genug haben oder in der Höhle keinen "Ausweg" haben. Sie sind sehr sensibel und werden im neuen zu Hause sicher eine Weile brauchen, bis sie sich eingewöhnt haben😸. Gemäss unseres vorherigen zu Hauses reagieren sie vor allem auf Stress teilweise mit Erbrechen und Durchfall. 
Das was bis jetzt in der Pflegestelle kein Problem. Für die beiden ist sicher ein Zuhause ideal, wo es keine kleinen Kinder mehr hat😸. Sie mögen ihre Rückzugspunkte, jedoch auch gerne etwas Action. Action bis jetzt vorallem Finja. Beide gehen ohne Probleme aufs Katzenklo.