Tagebuch «Green»

Diese beiden Kater wurden in einem Quartier wild geboren. Eine ehr tierliebe Familie hat sich um die ganze Katzenfamilie gekümmert. 3 Geschwister konnten sie sehr schnell einfangen und haben sie von Hand aufgezogen. Die Mutter ist mit den anderen Beiden verschwunden und erst vor kurzem wiederaufgetaucht. Die Familie hat alles dran gesetzt Mutter und Söhne anzufüttern und konnte schliesslich alle einfangen. Leider können sie aber nicht alle behalten, so haben sie uns gebeten die 2 Kater aufzunehmen. Die Mutter ist kastriert und darf dort leben wie sie es gewohnt ist, die 3 Brüder die früher eingefangen wurden bleiben auch bei der Familie.

Freitag, 28. Februar 2020

Freitag
28.02.2020

News von Thrall

Liebe Tagebuchleser/innen

Nachdem Thrall sich etwas eingelebt hat, hat er angefangen, sich streicheln zu lassen, wenn er in "sichere Höhe" war😸. Was er auch genossen hat. Nach ca 1 Woche hat er sich dann entschlossen, eine Etage tiefer zu kommen und hat nach 5 Min intensivem überlegen entschieden, zu mir aufs Sofa zu kommen. Aber wenn ich rumlaufe, verschwindet er immer noch hinter den sicheren Vorhang 😅

Dienstag, 11. Februar 2020

Dienstag
11.02.2020

Bald bin ich ein Schmuser

Hallo liebe Tagebuchleser


Ich bin es, der halbstarke Thrall. Leider musste ich die Pflegestelle wechseln und irgend wie kann ich mich mit meiner neuen Situation nicht so richtig anfreunden😼. Zwar renne ich vor der Pflegemama nicht weg, muss sie aber mit bösen Blick und geraden Ohren anstarren😸. 
 
Manchmal lasse ich mich streicheln und scheine es sogar ein wenig zu geniessen. Zu anderen Zeiten muss ich immer fauchen, wenn sie mir zu Nahe kommt.😉 Leider lasse ich mich auch mit Spielen nicht überzeugen. Die Pflegemama denkt, der kleine Springball könnte mir direkt auf die Nase fliegen, ich würde nicht aufhören sie anzustarren. Aber sie hofft, dass ich auch bald auftaue und wieder ein kleiner Schmuser werden.Ich fresse gut und gehe auch artig aufs Katzenklo👍.Liebe Grüsse, euer Thrall

Dienstag, 28. Januar 2020

Dienstag
28.01.2020

Der andere Thrall

Thralls Gesinnungswandel hält an. Im Laufe der letzten Woche hat er sich zu einem durchgehenden Schmusekater entwickelt. Manchmal schläft er für sich allein oben auf dem Katzenbaum, aber zu anderen Zeiten hält er sich gern iuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu in Zweibeins Nähe auf.
Wie man sieht, hilft er auch schon beim Verfassen seines Tagebuchs mit. 🙀

Auch sein Spiel- und Jagdtrieb tritt in den Vordergrund. Er liebt es, kleinen Bällen hinterherzusprinten. Die bringt er aber, anders, als sein Bruder Grom, nicht wieder zurück, sondern jagt sie kreuz und Quer durch die Wohnung. Einmal war er ganz wild, als er durch das Dachfenster einen Vogelschwarm erblickt hatte. Da konnte er überhaupt nicht mehr aufhören, zu schnattern.

Bis vor Kurzem hatte der Gute doppelte Eckzähne, weil ihm die Milchzähne noch nicht ausgefallen waren. Nun hat sich das auch erledigt und er kann mit einem strahlenden Katzenlächeln begeistern.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Mittwoch
22.01.2020

Thrall wächst über sich hinaus

Das letzte Tagebuch bedarf eines kleinen Nachtrags:

Es mag Zufall sein, oder ein Hinweis darauf, dass andere Katzen Thrall nervös machen. Jedenfalls ist der gute Kater seit Grom ausgezogen ist wie umgekrempelt. Er ist viel entspannter und sitzt nicht mehr nur ganz oben auf dem Kratzbaum herum.

Thrall lässt sich streicheln und geniesst es auch sichtlich. Er ist viel beim Zweibein und spielt auch viel mehr, als in den letzten Wochen. Ein neuer Kater geniesst seine Freiheit. 😻

Montag, 20. Januar 2020

Montag
20.01.2020

Goodbye Grom

Letzten Samstag hat Grom Audienz gegeben und mit seiner charmanten Art gleich auf voller Linie überzeugt. So sehr, dass ihn seine neue Familie kaum erwarten konnte und schon am nächsten Tag zur Übergabe wiederkam. Nun darf er in seinem neuen Zuhause den kalten Winter noch drinnen verbringen und danach die Welt als Freigänger erkunden.Thrall geniesst es derweil, die Wohnung allein unsicher machen zu können. Trotzdem, dass er grösser gewachsen ist, als sein Bruder, hat er beim Raufen öfter mal den Künzeren gezogen. Nun hat er Ruhe und kann entspannen.

Er ist gesellig geworden und ist auf seine Art meist in der Nähe. Sobald man ihm zu nahe rückt, steht er aber einfach auf und legt sich ein paar Katzenschritte weiter weg wieder hin. Das mit dem Streicheln muss er noch lernen. Manchmal lässt er sich aber auch schon gekonnt den Bauch kraulen auf dem Sofa.

Sonntag, 5. Januar 2020

Sonntag
05.01.2020

Von runden, weissen Plastikmäusen

Eine weitere Woche streicht ins Land und die Jungens tauen weiter auf.
Grom ist ein regelrechter Schmusekater geworden. Kaum ein Moment, in dem er nicht irgendwo in der Nähe des Menschen verbringt. Selbst beim Essen hüpft er immer wieder auf den Tisch und stellt sich stur, wenn man ihn wieder und wieder runtersetzen muss. Einmal wurde er sogar so dreist, dass er ins Bad verbannd wurde, bis die Mahlzeit vorbei war.Grom ist leider immer noch recht schreckhaft. Er geniesst es aber, mit seinem Bruder durch die Wohnung zu turnen. Letzte Woche haben die Beiden die Kugelbahn entdeckt und seither können sie nicht genug davon bekommen. Manchmal sitzen sie sich gegenüber und spielen Ping-Pong. 😋Wenn es draussen regnet und schneit schaut besonders Grom neugierig zum Dachfenster auf, aber er ist wohl auch ganz froh, dass er das Wetter von einem warmen Plätzchen aus beobachten kann, statt ein nasses Fell zu bekommen.

Samstag, 28. Dezember 2019

Samstag
28.12.2019

Der Mensch dein Freund

Diese Woche mussten die Gebrüder Green wieder zum Doktor. Dort wurden sie noch einmal gepiekst, was sie mutig ertrugen. Jetzt sind sie dafür erst einmal gegen Katzenschnupfen gefeit.Bei Grom hat es plötzlich "klick" gemacht und er hat erkannt, dass der Mensch ein Freund sein kann. Jetzt darf er sich frei bewegen und herumtoben. Er hat dem Zweibein auch schon erfolgreich das Apportier-Spiel beigebracht (denkt er 😉). Zweibein wirft ein Spielzeug, Grom fliegt hinterher und bringt es zurück.
Sonst schmust er auch sehr gern und ist generell immer interessiert, was so los ist.

Thrall ziemt sich da noch mehr, aber auch er wärmt langsam auf. Er darf jetzt auch ab und zu frei herumlaufen und mit seinem Bruder zusammen die Wohnung unsicher machen. Das Fauchen hat er sich leider noch nicht ganz abgewöhnt, aber das Streicheln gefällt ihm inzwischen auch ganz gut.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Mittwoch
18.12.2019

Tarnkappenkater

Seit zwei Wochen wohnen Thrall und sein Bruder Grom nun schon bei Kissan Linna.
Man merkt den Beiden immer noch deutlich an, dass sie wild aufgewachsen sind. Wenn man mit ihnen im Zimmer ist, verhalten sie sich mucksmäuschen still und tun so, als wären sie unsichtbar. Abends, wenn sie sich unbeobachtet wähnen, hört man es aber auch mal rumpeln, wenn sie miteinander raufen. 😋Gesund sind sie aber zum Glück. Den ersten Besuch beim Tierarzt haben sie ohne Murren ertragen und nun sind sie gechippt und haben die erste Impfung gehabt.Trotz ihrer Reserviertheit, haben die Jungs schon kleine Fortschritte gemacht. Fast jeden Tag dürfen sie aus dem Laufgitter und mit dem Hausmeister fernsehen. Nach ein paar Minuten Streicheleinheiten beginnen beide zu schnurren und entspannen sich. Grom darf danach jeweils noch etwas in der Wohnung herumstreunern: Er hat schon mehr Vertrauen gefasst und macht keine Umstände. Thrall ist leider noch nicht so weit. Er würde sich sofort in eine Ecke drücken und Widerstand leisten, wenn man ihn wieder einfangen möchte. Deshalb geht es für ihn nach dem Schmusen wieder direkt ins Laufgitter.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Dienstag
03.12.2019

Unsichtbare neue Mitbewohner

Zwei scheue halbstarke Burschen sind bei Kissan Linna eingezogen. Sie sind noch sehr zurückhaltend, aber im Kern zuckersüss. Sie lassen sich gut anfassen und das weiche Fell streicheln.

Wieso hat man noch nichts von ihnen gehört?
Die meiste Zeit (zumindest, wenn man im Zimmer ist) verbringen sie damit, in einer Ecke zu sitzen und misstrauisch zu schauen. Sie geben sich alle Mühe, unsichtbar zu erscheinen. Das funktioniert aber leider auf dem flachen Boden nur bedingt, auch wenn sie die Ohren noch so flach legen.

Wenn sie sich unbeobachtet fühlen, hört man auch schon mal ein Knuspern vom Futter oder ein Klingeln eines Spielzeugs. Die Beiden haben also auch ein verstecktes Leben, welches sie erst noch zu teilen lernen müssen.

Jeden Tag dürfen sie jeweils für eine Viertelstunde raus und auf dem Schoss mitfernsehen. Nach einer Weile beginnen beide auch schon zu schnurren. Da sind also Schmusekatzen in ihrem Inneren verborgen, man muss sie nur rauslocken.

Kommentare

Montag, 13. Januar 2020, 20:23 Uhr

gute nacht wir sind eine spanische familie mit einem 5 jährigen sohn. Wir wären daran interessiert, diese Katze zu adoptieren. Wir möchten, dass unser Sohn die Werte hat, um zu leben und für ein Kätzchen zu sorgen.

Tiago

Guten Tag. Für solche Anfragen rufen Sie uns bitte an, wir können aus administrativen Gründen keine Vermittlung via Kommentar-Funktion machen. Ich hoffe Sie verstehen das.

Barbara Siegrist
Katzenhaus-Freunde