Tagebuch «Igeli»

Dienstag, 12. Februar 2019

Dienstag
12.02.2019

Und auch bei mir hat es Ching gemacht

Aber bevor es Ching gemacht hat, musste ich wieder zum Tierarzt. Zum Kastrieren. Wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich das nicht so cool gefunden schon wieder in diese Box zu müssen. Naja, es hat alles kratzen nicht geholfen. Aber man hat der Pflegemama versichert, dass ich ein ganz braver war beim Tierarzt. Wieder zu Hause war ich wohl noch etwas belämmert, aber am nächsten Tag wieder ausgeschlafen. Aber stellt euch mal vor, mein Hinterteil wurde rasiert, so peinlich. 🙄Am Sonntag ist dann Besuch gekommen. Eine Familie mit 2 kleinen Mädchen. Zur Sicherheit habe ich mich dann mal versteckt unter dem Regal. Als die Pflegemama mich dann hervorgeholt hat, musste ich ganz schüchtern nach oben schauen. Nach einer kurzer Weile war der Fall klar, ich darf mit. Ohne gemecker wurde ich verladen und habe der Pflegemama Tschau gesagt.
Sie hat schon am ersten Abend ein Video bekommen, wo ich auf dem Sofa sitzte und gestreichelt werde. Die Pflegemama ist sich sicher, dass ich das perfekte zu Hause gefunden habe, wo ich später auch wieder meinen geliebten Freigang geniessen kann. 😻

Sonntag, 3. Februar 2019

Sonntag
03.02.2019

Liebe auf den ersten Blick?

Man hat ja der Pflegemama schon öfters gesagt, dass es das gibt. Aber wisst ihr, so richtig daran glauben tut sie ja nicht und ich (Ivan) ja irgendwie auch nicht. Aber sie wurde eines Besseren belehrt. Ivy hat Besuch bekommen und die neuen Besitzer haben sich dann auch spontan schockverliebt in Inessa. Vorsorglich hatte die Pflegemama Ivy schon eingefangen und in das Gehege genommen, dass sie im Falle eines «Chings», sie nicht durch die ganze Wohnung hetzen musste. Ivy war dann auch ganz ruhig im Gehege. Ich und Inessa lagen auf unserer super coolen Fensterliege (Danke übrigens für den Tipp an die neuen Eltern von Rocky und Rambo). Der Besuch durfte sich also doch tatsächlich der Fensterliege nähern und uns streicheln. Zuerst hat Inessa zur Sicherheit nochmals gefaucht, ich natürlich sowieso. Mit Traditionen soll man ja nicht brechen. Inessa schien es sichtlich zu geniessen, gestreichelt zu werden und offensichtlich so ein einen super Eindruck hinterlassen, dass der Besuch ganz verliebt war. Nach einem kurzen Anruf beim Verein war der Fall klar, es durften gleich Ivy und Inessa ausziehen. Es gibt auch schon Neuigkeiten vom neuen zu Hause. Da die beiden sich zu Beginn unter dem Bett verschanzt hatten und die neuen Besitzer sie nicht stören wollte, war die Besitzerin so nett und hat zu Beginn auf dem Sofa geschlafen ❤️. Inessa lässt sich inzwischen gut streicheln, Ivy braucht noch etwas Zeit. Aber nach einer Eingewöhungszeit dürfen die 2 dann auch wieder raus und die grosse, weite Welt erkundigen.  Jetzt aber noch zu mir, dem Kater des Hauses. Die Pflegemama denkt, ich bin jetzt etwas einsam. Vielleicht hat sie ja auch recht damit. Sie war nämlich noch ein paar Tage weg. Bevor sie gegangen ist, musste ich ja weiter immer ganz böse schauen und fauchen. Aber irgendwie macht mein Gefauche keinen Eindruck, sie streichelt mich trotzdem immer.  Dann hat der Nachbar ein paar Tage auf mich aufgepasst, den habe ich immer veräppelt, indem ich mich versteckt habe und er mich suchen musste. Als die Pflegemama dann wieder zu Hause war, war ich also immer noch äusserst kritisch. Aber dann, einen Tag später, ich lag wie immer auf der Fensterliege, kam sie wieder, um mich zu streicheln. Alles Fauchen hat nichts geholfen. Bumm, plötzlich konnte ich gar nicht mehr genug bekommen vom Streicheln. Dabei hat meine Nase getropft wie wild. Die Pflegemama hat schon gedacht ich hätte Schnupfen. Aber sie wurde dann aufgeklärt, dass Katzen auch sehr speicheln können, wenn sie sich freuen. Tja, dann hat jetzt halt die Pflegemama eine nasse Hand und ich einen nassen Kopf. Aber Hauptsache, ich kann es geniessen. Gestern Abend bin ich sogar ganz zaghaft aufs Sofa spielen gekommen und sie durfte mich dort auch streicheln. Aber nicht zu viel, ich bin ja ein Kater 😉 So, jetzt muss ich wieder auf die Fensterliege und schauen was draussen so passiert 😸

Montag, 14. Januar 2019

Montag
14.01.2019

Tja, irren ist menschlich

Die Pflegemama war heute mit Ivo beim ersten Tierarztbesuch. Da er immer noch sehr scheu ist, ist man davon ausgegangen, das er ein Kater ist. Wie sich nun herausgestellt hat, ist er ein Mädel 😄.
Und hört ab sofort auf den hübschen Namen Ivy ❤️

Sonntag, 13. Januar 2019

Sonntag
13.01.2019

Das Leben einer Pflegemama ist ganz schön schwer

Das Leben einer Pflegemama ist ganz schön schwer

Und wisst ihr lieben Tagebuchleser auch warum? Weil die Pflegemama keine Leberwürste mag, hat jetzt aber 3 beleidigte Leberwürste zu Hause. Nein, sie hat nicht falsch eingekauft, sondern ihnen ein schönes, warmes Heim auf Zeit gegeben. Aber irgendwie macht uns das so gar nicht glücklich. Wir kommen nämlich von draussen und dort hat es uns sehr gut gefallen. Unsere Mama lebt auch draussen, aber wir wurden von einer ganz lieben Frau gefüttert. Und, ihr werdet es nicht glauben, sogar zutraulich. Liessen uns streicheln und kuscheln. Und dann, bumm, ist das ganze Leben anders. Jetzt sitzen wir in einer Wohnung, wo es warm ist, Spielsachen gibt und eigentlich alles was ein Kittenherz begehrt. Aber uns gefällt das gar nicht. Aber wir stellen uns doch mal einzeln vor, das macht es etwas einfacher.
Inessa:
Ich bin die Dame des Hauses und wie meine Pflegemama findet, wunderschön gemustert. Am Anfang war ich im Gehege, dort habe ich mich immer in der hintersten Ecke verkrochen und musste zur Sicherheit dann erst mal fauchen, wenn die grosse Hand der Pflegemama kommt. Aber ich ging ordentlich zur Toilette und habe, vor allem nachts, gespielt. Mit der Zeit durfte die Pflegemama dann sogar meinen Bauch kraulen, was sie dann mit Erstaunen gemacht hat. Dann, nach ca. 5 Tagen Gehege, war dann plötzlich das kleine Türchen offen. Das musste ich dann ausnützen und bin gurrend durch die Wohnung gelaufen. Aber in den ersten Tagen habe ich mich immer versteckt, wenn die Pflegemama herumläuft. Ivan:
Ich bin dann wohl die beleidigste Leberwurst der Familie. Egal was die Pflegemama macht, ich schaue sie unentwegt an mit einem Tage-Regenwetter Gesicht. Zwar lasse ich mich streicheln, aber auch da wende ich den Blick nicht ab. Ist ja auch doof so ein Leben. Nach einer Weile durfte auch ich frei in der Wohnung herumlaufen. Allerdings habe ich mich dann in der hintersten Ecke verkrochen und wurde gar nicht mehr gesehen. Erst gegen Abend oder am Morgen konnte man mich sehen. Nähren durfte sich mir schon gar niemand, daher hat mich die Pflegemama wieder eingefangen, jetzt bin ich wieder im Gehege. Ist natürlich auch nicht sooooo cool. Aber letzthin hatte die Pflegemama Lachs zum Essen. Dann hat sie sich ein kleines Stück auf den Finger gelegt. Zuerst musste ich die Pflegemama immer anschauen. Dann jedoch musste ich auch auf den Finger schauen. Oje, was soll ich jetzt bloss machen. Offensichtlich riecht es gut. Ok, mal etwas näher schnüffeln, die Nase abschlecken. Mist, ist doch gut. Nochmals die Pflegemama anschauen und dann Happs, der Lachs war mein. Die Pflegemama hat’s gefreut, mich wahrscheinlich auch. Aber man sieht es mir nicht an  😉.
Ivo:
 Ich bin der letzte im Bunde der eingefangen wurde. Auch ich wurde gefüttert und war draussen offensichtlich sehr zutraulich, habe sogar das Köpfchen an die Menschen gedrückt. Auch mir ist die Geschichte hier noch nicht so geheuer. Am Anfang habe ich mich im der hintersten Ecke vom Gehege verzogen. Den Kontakt zur Pflegemama suche ich auch noch nicht. Aber auch ich lasse mich streicheln. Und ab und an gehen meine Augen sogar etwas auf Halbmast dabei. Aber jetzt muss ich zuerst Mal zum Tierarzt für Grundcheck. Wenn alles gut ist, dann hat mir die Pflegemama versprochen, dass wir alle 3 in der Wohnung herumdüsen dürfen.
 Aber jetzt lassen wir doch auch mal noch die Pflegemama etwas sagen


Also ich denke, die 3 brauchen sehr viel Zeit um Vertrauen aufzubauen. Die Haltung drinnen gefällt ihnen gar nicht und sie brauchen zu 100% einen Platz wo sie raus und rein können wie sie wollen nach der Eingewöhnungszeit. Inessa und Ivan sind gesund, Ivo hoffentlich auch. Kein Schnupfen, Kot ist normal. Auch gehen alle brav in Kistli und stellen nicht die ganze Wohnung auf den Kopf. 

Ich hoffe, dass sie bald ein Plätzchen finden und dann wieder zu den kleinen Schmusetigern werden, die sie mal waren, wo sie draussen waren.

Es grüssen herzlich die Pflegemama mit Igelis ❤️

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Mittwoch
26.12.2018

Igelis ohne Stacheln

allo ihr Lieben


Wir sind Geschwister und unsere Mama sieht genauso aus wie Inessa. Inessa ist eine kleine, ganz liebe verspielte Kätzin. Sie lässt sich prima streicheln und ist sehr neugierig.

Wir sind bei einer netten Frau aufgewachsen und sie hat immer geschaut, dass wir genug zu Fressen haben.
Ivan hat immer sehr mit ihr geschmust und ist deshalb auch ein richtiger Schmusekater.

Leider hat die Frau schon zwei Katzen und konnte uns deshalb nicht behalten und so sind wir jetzt in der Pflegestelle gelandet.

Wir waren am Samstag beim Tierarzt und die Tierärztin war sehr zufrieden mit uns beiden. Wir sind kerngesund, haben ein glänzendes Fell und keine Parasiten. So konnten wir gleich geimpft, gechipt und Leukose negativ getestet werden. Jetzt steht unserer Vermittlung nichts mehr im Wege.
Wir sind schon sehr gespannt wer uns besuchen kommt. Wichtig ist aber vor allem, dass wir wieder nach draussen dürfen, denn wir sind praktisch draussen aufgewachsen.


Miau du Tschau


Eure Igeli ❤️