Tagebuch «Kirschblüten»

Diese Kitten kommen von einem Ort wo es zu viele scheue Katzen hat. Damit die Kleinen eine Chance auf ein schönes Leben bekommen wurden sie uns übergeben. Ihre Mutter wurde kastriert und se darf dort bleiben.

Sonntag, 10. Januar 2021

Sonntag
10.01.2021

Schon 4 Monate im neuen Zuhause

Hallo zusammen
 
Malia: Erinnert ihr euch noch an uns ? Wir, Malia und Nayla, wurden am 11. September von unserem neuen Dosenöffner eingepackt und erstmal ewig mit dem Auto durch die Schweiz gefahren😸. Unterdessen sind wir aber schon ziemlich gross geworden. Nayla: Im neuen Zuhause waren wir total verschreckt und wollten die komische Transportbox nicht verlassen🙀. Der Zweibeiner stellte uns zwar etwas zu Essen und Trinken hin, aber wirklich Lust darauf hatten wir nicht. Also warteten wir geduldig, dass der Zweibeiner endlich ins Bett gehen würde. Dann waren wir mutig. Zuerst noch ganz vorsichtig und leise, begannen wir, unser neues Zuhause zu erkunden😸. 
Malia war sogar so mutig und wollte schon überall hochspringen. Nur dieses riesige Ding, machte dann plötzlich sehr laute Geräusche, sodass der Dosenöffner davon aufgewacht ist und nachschauen kam, was wir treiben😸. Malia zog sich vor lauter Schreck in die hinterste Ecke der Küche zurück und fauchte. Ich fand das ganz witzig lustig, denn der Zweibeiner hatte mich hinter dem Sofa überhaupt nicht gesehen. Malia: Wir brauchten einige Zeit um uns hier an das Treiben zu gewöhnen. Dazu haben wir uns ein kleines Nest hinter dem Sofa eingerichtet😸. Von da aus, haben wir uns immer weiter herausgetraut und schliesslich sogar zu unserem Zweibeiner aufs Sofa. Da gab es immer tolle Spiel- und Streicheleinheiten. Das hat sich also gelohnt😸!
Nayla: Plötzlich hatten wir dann gerötete Augen. Unsere neue Mami steckte und dann wieder in die blöde Transportbox und brachte uns zum Arzt. Diagnose: Bindehautentzündung. Das war unglaublich nervig, denn wir mussten zweimal am Tag eingefangen werden und dann haben wir eine Salbe ins Auge gekriegt😼. Malia: Zum Glück war aber auch das nach ein paar Wochen vorbei. Währenddessen hat unser Mami mit uns immer wieder lustige Spielchen gemacht😸. Wir mussten ihr Pfötchen geben, Männchen machen, hinsitzen oder ihren Finger anstupsen und immer wenn wir das richtig gemacht haben, gab’s ein Klick und was Leckeres zu Mampfen😻. Manchmal verstehe ich die Anweisungen immer noch falsch und lecke einfach die Hand ab und hoffe, dass ich dann auch eine Belohnung kriege – nur klappt das nie.
Nayla: Malia und ich haben auch festgestellt, dass unser neues Mami viel zu viel arbeitet – zumindest für unseren Geschmack😸. Deshalb laufe ich immer wieder gerne über die Tastatur. Das darf ich aber jetzt nicht mehr, weil ich den Bildschirm so verstellt habe, dass der Zweibeiner Stunden damit verbracht hat, das wieder hinzukriegen. Deshalb klauen wir ihr jetzt einfach alle Stifte, das findet sie zwar auch nicht so toll, aber wir sind viel zu schnell und haben dann was Tolles zum Spielen😸.
Malia: Mit meiner Schwester läuft es auch gut eigentlich. Wir haben einen sehr klaren Tagesablauf. Am frühen Morgen wecken wir den Dosenöffner, damit es was zu fressen gibt, danach ist Kuscheln und gegenseitiges Putzen angesagt😸. Na ja, das gemeinsame Putzen endet meistens im gemeinsamen Spiel und dabei jagen wir uns durch die ganze Wohnung. Danach schlafen wir wieder zusammen auf dem Kratzbaum. Wenn sich unser Mami nicht zu viel bewegt, dann legen wir uns auch gerne zusammen zu ihr und bewegen uns da stundenlang nicht mehr weg. Und jetzt will unser Mami auch noch was sagen. Die beiden Damen könnten definitiv noch ewig weitererzählen, aber wir belassen es für heute einmal dabei. Die beiden sind unglaublich lieb, verspielt und verschmust und bereiten mir hier grosse Freude😻😻. Selbst mit lauten Geräuschen und hastigen Bewegungen können sie immer besser umgehen. 
 
Bis bald  Malia und Nayla
 
P.S. Vor drei Wochen haben wir zwei entdeckt, dass wir miauen können. Das nutzen wir jetzt um mitzuteilen, dass wir Essen wollen. 

Montag, 12. Oktober 2020

Montag
12.10.2020

Haiku der Wirbelwind

Der nicht mehr ganz so kleine Haiku hat sich endlich von seinem Durchfall erholt! 😸
Leider konnte der Tierarzt trotz Labor nicht herausfinden, woran es lag (alle Tests auf Parasiten waren negativ). Vermutlich verträgt er schlicht das Dosenfutter nicht. Deshalb bekommt er jetzt Trockenfutter. Nur zum Frühstück gibt es noch eine Tüte feuchtes Schonfutter. Darauf freut er sich immer besonders! Aber auch die Knabberdinger schmecken ihm.

Haiku ist sehr gesellig. Die meiste Zeit verbringt er im gleichen Zimmer wie Zweibein und kommt auch mal auf den Schoss im Home Office. Eine seltsame Angewohnheit: Fast immer, wenn man die Treppe hoch geht, kommt er angesprintet und rennt in einem Supertempo mit, so dass er oben angekommen fast noch weiter fliegt.
Abends ist er meist in Schmuselaune und kommt mit ins Bett.


Natürlich hat er, wie es sich gehört, auch seine etwas wilderen Phasen. Da springt er auch mal wild herum, jagt ein Spielzeug quer durchs Zimmer oder versucht unvorsichtige Füsse anzugreifen. Letzteres bringt ihm dann jeweils eine kleine Standpauke vom Grossen ein. Menschen sind nicht zum beissen da!

Der Gebisswechsel schreitet stetig voran. Im Moment trägt er oben zwei Paar Eckzähne, was sehr lustig aussieht.

Zwar weiss Haiku bestimmt, dass er ein sehr fotogener Kater ist, aber leider ist er gerade beim Spielen sehr schwer vor die Linse zu bekommen. Sobald man die Kamera zückt ist die natürlich das absolut Interessanteste im Raum und er kommt so nah heran, dass man ihn nicht mehr gut fotografieren kann. 🙄

Sonntag, 27. September 2020

Sonntag
27.09.2020

Haiku allein Zuhaus (und neues von den Schwestern)

Jetzt ist es schon wieder zwei Wochen her, dass Maneki und Neko ausgezogen sind.

Haiku geniesst es sichtlich, dass ihm nicht mehr so viel auf der Nase herumgetanzt wird. Aus dem kleinen Kater ist ein richtig frecher Wirbelwind geworden. Wenn der Mensch grad keine Zeit zum Spielen und/oder Schmusten hat, geht er seinem neuen Hobby "Fliegenjagd" nach. Das allerdings mehr schlecht als recht... Die sechbeinigen Surrdinger sind einfach zu flink!
Abends kommt Haiku meist schmusen und auch am Morgen ist er sogleich zur Stelle, wenn er merkt, dass man wach ist.

Leider hat ihn die letzten zwei Wochen ein gemeiner Durchfall geplagt. Wenn er aber nicht gerade aufs Klo muss, ist Haiku topfit und aufgeweckt. Er bekommt jetzt Schonfutter und Probiotika und die Herrschaften im tiermedizinischen Labor sind gerade dabei, seine... ähm... Proben zu untersuchen.
Die letzten Tage sah es allerdings wieder besser aus bei ihm.


P.S.
Nayla und Malia geht es in ihrem neuen Zuhause auch super. Sie haben sich dort gut eingelebt und haben auch mit den Problemchen des Wachstums und des Zahnwechsels zu tun. 😸

Freitag, 11. September 2020

Freitag
11.09.2020

Goodbye Mädels

Wie man an den Bildern bereits erahnen kann, hatten Maneki (Malia) und Neko (Nayla) heute ihren grossen Tag!
Am Morgen schien die Welt noch in Ordnung, doch als Zweibein am Mittag das Laufgitter wieder auspackte, merkten sie schnell, dass etwas in der Luft liegt. Um 3 Uhr wurden sie dann dort hinein gepackt (sonst hätten sie sicher eine spannende Jagd durch die Wohnung inszeniert, als die neue Besitzerin kam).
Von dort wurden sie dann nach erneutem Beschnuppern der neuen Dosenöffnerin in eine Transportbox verpackt und los ging die Reise!


Das Kräftegleichgewicht zwischen den Schwestern hat sich offensichtlich ausgeglichen, denn zum Schluss lagen sie beide friedlich dösend auf der obersten Treppenstufe.
Haiku bleibt allein zurück und scheint es zu geniessen, dass ihm nicht mehr auf der Nase herumgetanzt wird! Sicher hat er aber bemerkt, dass seine Geschwister weg sind und vermisst sie wenigstens ein Bisschen.
Auch er darf aber einen Erfolg feiern: In einer Woche bekommt auch er Besuch und wird voraussichtlich zu einem Adoptivbruder ins neue Zuhause ziehen.

Mittwoch, 2. September 2020

Mittwoch
02.09.2020

Freigang in der Pflegestelle

Den drei Kirschblüten geht es immer noch prächtig bei Kissan Linna.

Inzwischen dürfen sie alle frei herumdüsen und wenn sie abends aktiv werden, nutzen sie diese Freiheit auch mehr als aus. Dann wird kreuz und quer durchs Wohnzimmer gejagt und es stört auch niemanden, dass mitten drin ein Mensch sitzt.

Neko hat sich zur Anführerin des kleinen Rudels gemausert (hrey ich nbin docvh kein nagetrier! 🙀). Obwohl sie die Leichteste ist, hat selbst der grosse Haiku einen guten Respekt vor ihr. Beim Spiel ringt sie ihren Bruder auch mal zu Boden und zeigt ihm, was Sache ist.
Als Chefin hat sie sich auch den Aussichtsposten oben an der Treppe geschnappt, von wo aus sie das Geschehen immer im Blick hat.
Sie ist beim Schmusen schon ziemlich fordernd.

Maneki ist ebenfalls sehr verschmust.
Tagsüber nistet sie sich immer im Transportkorb ein und geniesst es, von allen Seiten gesichert zu sein.
Sie lässt sich gerne Streicheln und schnurrt meist sofort drauf los.

Haiku haderte noch am meisten damit, sich den Lebensraum mit einem Zweibein zu teilen. Wenn man ihn nicht gerade erschreckt ist aber auch er inzwischen sehr relaxt. Er verbringt die Tage meistens unter dem Bett, aber er kommt Abends auch gern heraus, um mit seinen Schwestern herumzutollen.
Glücklicherweise hat noch keine der Miezen herausgefunden, dass es schneller Frühstück gibt, wenn man Wecker spielt. 😉

Diesen Freitag steht schon wieder ein Trip im Transportkorb zu den Bekittelten Zweibeinern an, wo mit der Zweiten Impfung für eine gute Gesundheit gesorgt wird.

Montag, 24. August 2020

Montag
24.08.2020

Eingelebt

Haiku, Maneki und Neko geht es wunderbar in der Pflegestelle. Die Drei verbringen ihre Tage mit Spielen, Schlafen und vor Allem viel Fressen! Folglich wachsen sie auch sehr schnell und nehmen schön zu.

Die beiden Mädels sind schon richtige Schmusekatzen geworden und schnurren laut los, wenn man sie streichelt. Neko ist die frechste in der Gruppe und versucht öfter mal, aus dem Laufgitter auszubüchsen.
Haiku hält sich eher im Hintergrund, aber im Verlauf der letzten Woche hat auch er begonnen zu schnurren.

Da sie schon so lieb sind, dürfen alle Drei auch mal auf Freigang und den Rest der Wohnung erkunden. Es macht halt schon mehr Spass, die Geschwister zu jagen, wenn man dabei mehr Platz hat und auf Sofas, Stühle und Tische springen kann.

Heute musste die Gruppe zum Tierarzt, da Haiku eine verstopfte Nase hat und auch bei Neko scheinen die Augen etwas entzündet. Dort wurden sie (wieder einmal...) gepiekst und jetzt geht es ihnen hoffentlich bald besser.
Nur noch einmal, für die Impfung, und dann dürfen die Miezis weiterziehen in ihr neues festes Zuhause!

Sonntag, 9. August 2020

Sonntag
09.08.2020

Erste Woche bei Kissan Linna

Sonntag, 2. August 2020, 21:00
Auf einem abgelegenen Parkplatz bei Regensburg werden im strömenden Regen drei verschreckte kleine Fellnasen übergeben. Am Morgen dieses Tages waren sie noch wild und frei, was würde sie jetzt wohl erwarten?

Ein wenig später dürfen sie sich dann an einem trockenen Platz erst einmal ausruhen und satt fressen. Sie sind bei der Pflegestelle Kissan Linna angekommen, wo sie sich in den nächsten Wochen an den Mensch als Mitbewohner gewöhnen dürfen und Manieren lernen sollen.

Maneki, Neko und Haiku, die drei Kirschblüten, sassen zu Beginn nur verschreckt in der Ecke, sobald jemand das Zimmer betrat. Die neue Wohnsituation war ihnen nicht geheuer. Zwar gab es Futter im Überfluss, aber der Grosse, der sie immer wieder in ihrer Ruhe störte, war ihnen noch ganz und gar nicht geheuer. Die beiden dreifarbigen Mädchen liegen viel beisammen, während sich ihr Bruder etwas im Hintergrund hält.

Am Montag ging es dann schon wieder in die Transportbox und ab zum Tierarzt, wo sie sich einer gründlichen Untersuchung unterziehen liessen und ein Mittel gegen ihren Schnupfen bekamen. Dieser löste sich sogleich in Luft auf. Schon am nächsten Morgen liefen keine Näschen mehr und es musste auch niemand niesen.

Über die nächsten Tage tauten die Drei nach und nach auf. Zwar trauen sie dem Braten nach wie vor nicht über den Weg, wenn das Laufgitter aufgeht, aber mit jedem Mal, wo danach nur eine ruhige Streicheleinheit folgt, wird es weniger.

Inzwischen werfen die Mädels auch schon mal ihre Minimotörchen an und schnurren um die Wette. Nur Haiku lässt sich noch nicht dazu bewegen. Der liegt dann einfach dabei und lässt sich auch mal streicheln. Sie nehmen alle drei gut zu und haben sich den Umständen entsprechend gut in ihrem Zuhause auf Zeit eingelebt. Ihre Tage hier sind auch schon gezählt: Mit ihrem unwiderstehlichen Charme hat sich die gesamte Gruppe schon in die Herzen von Interessenten geschlichen!