Tagebuch «Red Sea»

Diese 4 Katzenkinder wurden uns von einem Partnerverein übergeben, dieser wiederum hat sie von einer anderer TS Organisation übernommen weil sie dort nicht bleiben konnten. Da sie aber noch extrem scheu sind, wurden wir angefragt ob wir eine erfahrene Pflegestelle hätten die sehr viel Zeit hat, um sich um die Süssen zu kümmern damit sie bald Vertrauen in uns Menschen fassen können. <br> <br> Sie werden nur zu Zweit abgegeben.

Samstag, 21. November 2020

Samstag
21.11.2020

Wir sind die Red Seas

Hallo liebe Tagebuchleser

Unsere Gruppe heisst die Red Seas. Dreimal könnt ihr raten, die Pflegemama war wie immer in Ägypten in den Ferien und jetzt haben ihre Pfleglinge wieder so komische Namen bekommen😸. Vor einer Woche hat unsere Reise aus dem Welschland in die Deutschschweiz begonnen und wir finden es.. nicht so toll 😉. Da gibt es dieses Menschlein, welches uns mit Futter und Wasser versorgt, mit uns spielen will und die ganze Zeit in der Wohnung herumlaufen muss. Das ist alles etwas unheimlich😽. Darum ist unser Lieblingsort noch gaaaaanz weit hinten im Gehege, vor allem wenn sie zu gegen ist. Sie möchte ja gerne mit uns spielen, aber diese Angel mit Bällen ist auch unheimlich. Darum hat sie noch eine Angel mit Federn vorne darauf gekauft. Na ja, das ist etwas weniger beängstigend😸. 
Nach einer kleinen Weile heben dann doch ein paar von uns die Pfote und zeigen leichte Züge zum Spielen. Sie "streichelt" uns damit, damit wir lernen, dass Berührung nichts Schlimmes sein muss😸. Nun ja, wir werden viel Zeit brauchen, bis wir Vertrauen fassen. Shoona: Ich bin die älteste der Gruppe. Sie ist auch ein bisschen die Mutigste😸. Ich bleibe auch mal ganz cool liegen, wenn die Pflegemama was am Gehege macht. Aber ich lasse sie nie aus den Augen. Einmal habe ich sogar todesmutig an ihrem Finger geschnuppert😸. Fauchen tu ich nur noch selten, aber so ganz geheuer ist mir das alles noch nicht.
Am Anfang habe ich mich immer schützenden über meine Kumpels gelegt, vor allem über Hamata, die sich am liebsten verkrümelt. Ich zeige schon Tendenzen zu spielen und ich finde die Berührung mit dem Wedel nicht so schlimm😻. Hamata: Ich bin die kleinste im Bunde und die Pflegemama sagt immer, ich ziehe eine Schnute.😉 Dass ich immer schaue als wollte ich sagen, lass mich ja in Ruhe, wer bist du denn??? Ich bin die ängstlichste und verkrieche mich immer in der hintersten Ecke und starre die Pflegemama an. Auch die Berührungen finde ich nicht so toll, lasse sie aber über mich ergehen.
Nuhas: Ich bin der grosse graue Wuschel😻. Immer mal wieder am Fauchen, wenn dann was gemacht wird. Aber so schlimm ist es dann am Ende doch nicht. Aber man kann ja nie vorsichtig genug sein. Ich bin der Erste, der sich von den Federn überzeugen lässt und hab sie auch schon versucht zu fangen😸. Und die Berührung damit ist auch noch nicht so schlimm. Ich bin mit meinem Bruder Sharm immer der Erste am Napf, auch wenn die Luft noch nicht rein ist.
Sharm: Ich bin noch sehr ängstlich und musste zu Beginn immer die Ohren flach legen, was ich aber mittlerweile bei der Pflegemama nicht mehr mache😸. Und ich bleibe sogar manchmal mutig liegen, wenn die Pflegemama in der Nähe des Geheges ist. Ich bin ein echter Bewegungskünstler und versuche alles, den Federn zu entgehen. Aber irgendwie gibt die Pflegemama nie nach. Na ja, irgendwann gebe ich es dann jeweils auf. Wie bereits erwähnt, bin ich mit Nuhas am verfressestens. So, jetzt müssen wir aber los, wir haben wieder die leere Whiskas Schachtel zum Spielen bekommen😸😸.