Tagebuch «Samtpfoten»

Anuk, Sora und Reika wurden von unserem Partnerverein auf einem Hof eingefangen wo es zu viele Katzen hat und die Kitten keine Chance auf ein warmes Plätzli bekommen hätten. Da sie selbst keine freie Pflegestelle hatten wurde sie uns zur Vermittlung übergeben. Damit wir ihnen ein schönes Zuhause suchen können. <br> <br> Bobberli ist von einer Katzenfreundin im Schrebergarten eingefangen worden. Wir haben von dort schon viele Katzen zur Vermittlung aufgenommen. Bobberli konnte letztes Jahr nicht gefangen werden. Da er die Nähe der Menschen sucht wurde er uns zur Vermittlung übergeben. <br> <br> Timmy und seine Mutter sind einer tierlieben Frau zugelaufen. Die Mutter von Timmy ist eine wilde Streunerin, und so war er am Anfang etwas misstrauisch. Doch rasch fasste er Vertrauen und wurde zum Schmusekater. Da Timmy draussen aufgewachsen ist, möchte er später in verkehrsarmer Umgebung wieder nach draussen können.

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Donnerstag
21.10.2021

Einzug der Samtpfoten

Liebe Tagebuchleser/innen

Anuk bekam diese Woche Besuch von einer lieben Familie. Alle haben sich in den kleinen Anuk verliebt, und auch Anuk legte sich hin und kuschelte mit seiner neuen Familie😸. Nach der Eingewöhnung wird er dort raus dürfen, wo es in der Nachbarschaft viele Katzen gibt und er sich dort Freunde suchen kann. Inzwischen schläft Anuk in meinem Bett zwischen den Füssen. Wenn es Futter gibt, lässt er ein melodramatisches Miau Konzert ab😸. Man könnte meinen, ich lasse ihn jeweils knapp verhungern.
Sora ist im Moment unter besonderer Beobachtung. Irgendwie ist er gestern und heute etwas matt. Sonst ist er der mutigste und verspielteste von allen. Aber er frisst und kommt kuscheln😻. Vielleicht bin ich einfach etwas zu über besorgt. Sora hat sich sehr mit Timmy angefreundet, die zwei gibt es fast nur noch im Doppelpack😸. Darum sollten die zwei auch zusammen bleiben dürfen.
Timmy braucht etwas Zeit bis er Vertrauen fasst😸. Inzwischen fordert er seine Kuschelstunden ein, am liebsten Nachts auf meinem Bauch. Meistens liegt da schon Reika. Sie mochte ihn nicht so und hat ihn immer angeknurrt und angefaucht. Timmy lies sich nicht beirren und siehe da, sie toleriert ihn nun und so kuscheln sich beide zusammen an mich. Timmy mag es sehr, wenn man mit ihm spielt, nur zu hektische Bewegungen verunsichern ihn noch etwas😸. Ausserdem waren wir heute beim Tierarzt, zuerst zeigte er sich ganz schüchtern, aber mit etwas Futter fand er die Tierärztin dann doch ganz nett.
Reika fand es gar nicht toll, dass Timmy noch dazu gekommen ist es dauerte Tage bis sie ihn nicht mehr angeknurrt und angefaucht hat😸. Auch sonst, Reika ist die Chefin, unumstritten. Sie ist sehr anhänglich, und fordert ihre Kuscheleinheiten ein. Mit Futter lässt sie sich auch gerne bestechen😸.
Bobbeli ist endlich hier angekommen. Mit der Kamera habe ich überprüft, ob er Nachts auch sein Versteck verlässt. Ja das tut er, dann bewegt er sich scheinbar ohne Furcht😸. Ich wollte ihm zuerst Zeit geben, die neuen Geräusche und Gerüche kennen zu lernen. Heute habe ich ihn gezügelt, vom Katzenzimmer in mein Schlafzimmer😸. Er soll erst Mal lernen, dass von mir keine Gefahr ausgeht, und das geht am besten, wenn er möglichst viel Zeit mit mir verbringt, während dem ich ihn ignoriere. 
Ein weiterer kleiner Fortschritt ist, er getraut sich nun zu knurren wenn ich ihm nicht ganz geheuer bin. Ja, bei so scheuen kann man sich auch Mal über ein Abwehrverhalten freuen😸. Nun ist der nächste Schritt, dass er lernt, dass er nicht zu knurren braucht und er sich so mehr entspannen kann. 

Montag, 11. Oktober 2021

Montag
11.10.2021

Einzug der Samtpfoten

Liebe Tagebuchleser/innen

Mit grosser Spannung fuhr ich zu Susi aus dem Verein, um Reika und ihre zwei Brüder abzuholen😸. Viel wusste ich noch nicht, nur dass sie wohl wild und scheu sein sollen, und einige Fotos sah ich. Zu Hause angekommen, habe ich den drei Mal ihre erste Bleibe eingerichtet, ein gemütliches Nest neben meinem Bett. So liess ich die drei Mal ankommen. Schon am zweiten Tag hob ich die Kleine hoch zu mir. Zu meiner Überraschung begann sie zu Schnurren. 
Zuerst dachte ich, sie schnurrt aus Angst, den Angst hatte sie bestimmt noch. Das sah man ihr an. Doch Reika fühlte sich auch verlassen und einsam und war wohl einfach froh über etwas Geborgenheit.😻 Denn sie rieb ihren kleinen Kopf an meiner Hand und begann mir den Bauch hin zu strecken. Inzwischen nehme ich sie zu mir ins Bett zum Kuscheln. Da legt sie sich in einer Länge hin und möchte gestreichelt werden. Sie ist noch etwas verunsichert, aber sie schätzt die menschliche Nähe sehr.
Reika ist wohl die ersten Wochen ohne grossen Menschenkontakt aufgewachsen. So ist sie im Moment noch etwas verängstigt mit der gesamten Situation. Reika ist aber sehr verschmust😸. Nimmt man sie hoch, beginnt sie gleich zu schnurren. Von sich aus getraut sie sich noch nicht auf den Menschen zu zukommen. Wie alle Katzenkinder ist auch sie verspielt. Der Name Reika bedeutet liebliche Blume oder Sternenlicht, beides ist sehr passend zu diesem zarten Geschöpf😻. Sora ist wohl die ersten Wochen ohne grossen Menschenkontakt aufgewachsen. Auch er ist noch etwas verängstigt. Er ist der mutigste von allen. 
Lässt sich sogar schon mit Futter locken. Auch er mag es gestreichelt zu werden und beginnt dann gleich zu schnurren. Von sich aus getraut er sich noch nicht so, sind ihm diese hochgewachsenen Menschen noch nicht ganz geheuer. Auch er ist sehr verspielt und tobt mit seinen Geschwister herum Sora bedeutet Himmel, ich wünsch ihm dass er Mal ein zu Hause bekommt, wo er sich wie im 7. Himmel fühlen darf😸. Schon am ersten Tag hob ich den Kleinen hoch zu mir. Sogleich begann er zu Schnurren.
Zuerst schnurrte er aus Angst, doch daraus wurde bald geniessen. Inzwischen schnurrt er, sobald ich ihn hochhebe. Für Futter getraut er sich schon aus seiner Deckung und kommt auf mich zu😸. Inzwischen darf er regelmässig zu mir ins Bett zum Kuscheln. Was er sehr gerne tut. Anuk ist wohl die ersten Wochen ohne grossen Menschenkontakt auf-gewachsen. Auch er ist noch etwas verängstigt. Anuk ist der stille Beobachter. Er fühlt sich am sichersten, wenn er zuschauen kann, was seine Geschwister so machen😸.  
Auch er liebt das Spiel mit seinen Geschwistern. Auch Anuk zeigt sich verschmust und liebt es gestreichelt zu werden. Anuk brauchte am längsten. Am liebsten gab er seinen zwei Geschwister den Vortritt und beobachtete was so um ihn herum geschah. Nach ein paar Tagen lag Sora bereits bei mir im Bett und kuschelte und döste. So nahm ich auch Anuk zu mir hoch. Zu meiner grossen Überraschung begann er sogleich zu Schnurren. 
Meine eigenen Katzen sind sehr sozial, eine davon legte sich noch dazu und schlüpfte etwas in die Mutterrolle😸. Anuk fühlte sich seit Tagen zum ersten Mal geborgen. So sehr, dass er sich auf den Rücken legte und alle vier von sich streckten😻. Bobberli ist noch recht vorsichtig und sitzt gerne unter dem Bett in Deckung. Er wird mit den anderen bestimmt  bald auftauen. Timmy und seine Mutter sind einer tierlieben Frau zugelaufen. Die Mutter von Timmy ist eine wilde Streunerin, und so war er am Anfang etwas misstrauisch. Doch rasch fasste er Vertrauen und wurde zum Schmusekater😸. Timmy ist neugierig und verspielt, mit einer gesunden Portion Skepsis. Er mag es zu kuscheln und ist menschenbezogen. Allerdings vor allem seinen Menschen. 
Da Timmy draussen aufgewachsen ist, möchte er später in verkehrsarmer Umgebung wieder nach draussen können😸. Da er keine Geschwister zu haben scheint, waren wir sehr gespannt wie er auf seine neuen Freunde reagieren wird. Sora ging direkt auf ihn zu und begrüsste ihn freundlich. Es dauerte nur wenige Minuten, dann spielten die zwei schon zusammen mit einer kleinen Spielmaus😸. Auch Anuk und Reika schienen sich über ihren neuen Freund zu freuen. Natürlich gab es dann bald etwas zu essen. Danach waren alle so müde, dass sie erstmal einschliefen. Zwar noch nicht aneinander gekuschelt, aber nahe beeinander.