Tagebuch «Tschäggättä»

Die drei Schwestern lebten bis jetzt zusammen mit ihren Eltern als Wohnungskatzen. Je länger desto mehr wurde aber das Verhältnis zwischen Eltern und Jungen angespannt, ausserdem machen fünf Katzen vor allem Nachts viel Lärm, so dass die Nachbarn reklamierten. Ihre Besitzer übergaben uns deshalb die drei Schwestern schweren Herzens, damit wir ihnen ein schönes neues Zuhause finden.

Sonntag, 7. Juni 2020

Sonntag
07.06.2020

News von Luna (Häxli) und Alma

Alma und Luna geht's gut. Sie sind viel draussen, kommen aber immer brav wieder nach Hause. 😄
Alma ist schon ziemlich zutraulich. Wenn sie auf dem Katzenbaum liegt, kann man sie gut streicheln. Auch am Köpfchen❤️. Sie streicht uns auch kräftig um die Beine, auch dann können wir sie gut streicheln. 
Luna ist gewachsen, aber immer noch dünn... 😄 
Sie schlüpft zum Schlafen gerne unter unserer Bettdecke. Einmal habe ich sie sehr lange gesucht, bis ich gemerkt habe, dass sie unter der Bettdecke schläft😻. 
Sie sind beide wohlauf und bereiten uns jeden Tag viel Freude und schöne Augenblicke 😍

Donnerstag, 23. April 2020

Donnerstag
23.04.2020

News von Betty (Stupsi)

Betty hat sich in den letzten Wochen sehr gut bei uns eingelebt. Yuki und sie sind bereits richtige Freunde, spielen und kuscheln oft miteinander. 
Auch mit unserer kleinen Tochter macht es Betty wunderbar. Sie ist sehr geduldig, lässt sich streicheln und anfassen. 

Montag, 13. April 2020

Montag
13.04.2020

News von Tashima und Luna

Schon haben wir von Tashima aus ihrem neuen Daheim gehört: Die Heimfahrt ist gut gegangen, und zuhause hat Tashima ihr neues Zimmer gleich mal erkundet. Dann aber einfach unter einem Schrank verkrochen und dann haben wir ihr einfach die Zeit gelassen und am Abend ist sie dann echt hervorgekommen und hat das Zimmer begutachtet. Beim Schlafen später ist sie sogar auf unsere Matratze gesprungen und quer über uns drüber gelaufen. 
Nachdem sie am ersten Tag noch kaum fressen wollte, schlug sie sich am nächsten Tag den Magen umso voller.
Nach drei Tagen hat sie sich schon super eingelebt, sie weckt mich am Morgen mit einem Stupser ins Gesicht, dass sie Hunger habe. Am Tag heisst's dann meist eine Runde Schlaf nachholen. weil sie in der Nacht ihre Runden durchs Zimmer macht, auf jedes Möbel, egal wie hoch, oder auch den Vorhang hinauf.
Wir haben sie schon richtig ins Herz geschlossen!



Auch von Luna haben wir vor ein paar Tagen gehört, auch ihr geht es gut. An ihr Gspönli Alma und deren Freundschaftsanträge gewöhnt sie sich immer besser. Und Faulenzen kann sie sehr gut!

Dienstag, 7. April 2020

Dienstag
07.04.2020

Tschüss Pfötli-Tashima

Als ich heute morgen Richtung Kaffemaschine ging, fehlte irgend etwas. Einen Moment wusste ich nicht, was - aber richtig: da war keine freundliche Morgenbegrüssung von Tashima, dem vormaligen Pfötli! Sie ist ja gestern ausgezogen. Ob sie sich wohl schneller einlebt als hier in der Pflegestelle? 
Wir haben die letzte Woche natürlich nicht ohne viele Spiel- und Streicheleinheiten passieren lassen. Noch immer gibt es die eine und einzige Angel, die Tashima liebt. Obwohl von der Feder daran nur noch Resten dran sind ... sie durfte diese Angel deshalb in ihr neues Zuhause mitnehmen. Und man kann ja auch auf dem Stängel bestens rumkauen. 
Nach wie vor traute sich Pfötli Nachts nicht in mein Schlaftzimmer - offenbar akzeptierte sie, dass das das Revier meiner eigenen Katzen sei. Tagsüber machte sie da aber durchaus ihre Erkundungstouren, und einmal entdeckte ich sie hoch oben auf dem Schrank. Mit einem eleganten Sprung aufs Bett kam sie schon bald wieder runter. 
Auch das schöne Wetter haben wir ausgiebig genossen. Tashima liebte den Balkon, und sie wurde auch je länger desto erkundungsfreudiger, so dass ich immer daneben stehen musste, um zu verhindern, dass sie die Katzentreppe entdeckt. 
Auf dem Balkon waren wir bei diesem schönen Sonnenschein natürlich nicht die einzigen. Einerseits kam auch meine Soraya immer mal wieder mit und zeigte ihr Sachen, über die ich nicht so erfreut war, wie etwa dass man auf die Balkonmauer hüpfen kann. 

Dass die Balkonmauer einen Top-Aussichtspunkt darstellt, liess Tashima sich nicht zweimal sagen. Wenig später bekam sie dort auch Besuch von Nachbarskater Pablo, den sie allerdings etwas aufdringlich empfand. 
Liebe Tashima,
als du ankamst, warst du eine unsichere, übervorsichtige Katze und brauchtest immer länger als deine Schwestern, bevor du aus deinem Versteck hervorkamst - brauchtest auch länger, bis du dich eingelebt hattest. Als dann deine Schwestern ausgezogen waren, musstest du dich wohl oder übel mit mir und meinen Katzen anfreunden, und das hat dir sehr gut getan.
Ich lernte dich jetzt als liebes, sanftes, höfliches Büsi kennen, das immer gern plauderte und sich nur noch versteckte, wenn die Türklingel schellte oder der Staubsauger lärmte.
Ich bin sicher, du hast einen super Lebensplatz bekommen und wirst dich bald mit deinem neuen Gspönli anfreunden und es später geniessen, den grossen, romantischen Garten zu erkunden! Ich wünsche dir viele glückliche Jahre in deinem neuen Zuhause,
deine Mama Leonis

Samstag, 4. April 2020

Samstag
04.04.2020

Pfötli liebt den Balkon!

Miau Katzenfreunde, 

hier bin ich wieder. Es war wieder eine interessante Woche. Mein Pflegemami war so gut wie immer daheim, was mir natürlich sehr gefällt. Sie spielte denn auch viel mit mir, aber noch häufiger redete sie mit ihrem Computer, oder mit Leuten darin. Sie sagt, das sei Fernunterricht, und einmal durfte ich mich sogar daran beteiligen 😎.
Im Verlauf der Woche gingen hier auch immer mehr Türen auf, ich durfte in neue Zimmer und mein Katzenzimmer steht jetzt immer offen - ich hatte gar nicht gewusst, dass sich diese eine Wand dort öffnen lässt! So schaute ich am Anfang etwas irritiert ins Wohnzimmer, obwohl ich das doch schon längst kenne, halt aus anderer Perspektive. Am Sonntag kam noch einmal Besuch. Ich mag die Türklingel nicht und versteckte mich natürlich sofort! Aber nach einer Weile kam mein Pflegemami mich holen - sie sagte sogar, der Besuch sei für mich, extra für mich gekommen! Ich zierte mich zwar noch eine Weile, aber der Spielangel kann ich einfach fast nicht widerstehen. Und die Frau war ganz nett, ich freundete mich fast ein wenig mit ihr an. Deshalb darf ich schon bald zu ihr ziehen - der Umzug macht mir zwar etwas Bauchweh, aber es soll dort einen lieben Kater haben und einen grossen, romantischen Garten. Mein Pflegemami sagt, das werde mir bestimmt gefallen! Einen Vorgeschmack darauf gab es schon hier: ich durfte den Balkon erkunden!
Das finde ich ganz toll: es gibt da soooo viel zu erkunden, alles riecht irgendwie frisch und anders. Ich knabberte auch viel am Gras rum, und wollte auch andere Pflanzen probieren, aber da rief das Pflegemami mich immer zurück. Sie sagte, sie wisse nicht, was hier alles giftig sein könnte für mich. 
Nebst dem Wochen-Highlight Balkon machte ich auch Fortschritte mit meiner Freundschaft mit Soraya: manchmal liefern wir uns so richtige Verfolgungsjagden kreuz und quer duch die ganze Wohnung. Das macht so richtig Spass!
Nun, das war wohl mein letzter Bericht aus der Cava Leonis, wenn alles klappt, darf ich am Montag ausziehen in mein neues Zuhause. Dort werde ich übrigens Tashima heissen - das ist ein wunderschöner Name und bedeutet so viel wie "die Glückliche" auf tibetisch. 

Macht's gut, 
eure Tashima (Pfötli), von den Tschäggättä

Montag, 23. März 2020

Montag
23.03.2020

Stupsi-Betty lebt sich ein

Gerne sende ich dir ein paar Fotos von Betty/Stupsi. Sie ist zu uns schon sehr zutraulich. 
Yuki und sie haben aber noch ihre Mühe zusammen. Sie fauchen einander noch sehr an und gehen einander grösstenteils aus dem Weg. Ich denke aber das braucht einfach noch Zeit und Geduld und wird schon gut kommen. 

Sonntag, 22. März 2020

Sonntag
22.03.2020

Pfötli allein zuhaus

Miau!

Also eigentlich war ich ja schon letzte Woche dran mit Tagebuchschreiben, aber weil ich inzwischen die einzige bin hier, mach ich's halt schon wieder. Kurz nachdem unsere Schwester Häxli ausgezogen war, kam schon wieder Besuch. Sie konnten sich lange nicht entscheiden, ob sie mich oder Stupsi mitnehmen wollten, aber wie ihr wisst, habe ich ja nicht gern Veränderungen - ich habe mich also vornehm zurückgehalten. Und tatsächlich durfte ich dann hierbleiben, während Stupsi mitgehen durfte. Sie hat auch gleich einen neuen Namen bekommen und heisst jetzt Betty. 
Ich vermisste meine Schwestern dann schon etwas, aber weil sie auf mein Rufen nicht mehr kamen, schloss ich mich dem Pflegemami an und wurde so richtig anhänglich. Auch lernte ich ein kleines Tierlein kennen - am Anfang war ich ziemlich skeptisch und musste mein Pflegemami frage, ob das denn ungefährlich sei. Seither spiele ich aber immer mal wieder damit. 
Auch mit Bällchen lernte ich spielen - mein Pflegemami ernannte mich sogar einmal zur Fussballerin der Woche. Und dann merkte ich, dass man auch mit Snack-Stäbli bestens spielen kann. 
Zwischendurch gab's auch immer ruhige Phasen mit vielen Kuscheleinheiten, und ich bin jetzt so entspannt, dass ich auch keine Hemmungen mehr habe, mein noch immer etwas kahles Bäuchlein zu zeigen. Und mein Lieblingsspielzeug ist und bleibt die Angel mit den Resten einer Feder, die ich schon fast ganz zerstört habe!
Hier gibt es übrigens noch drei ausgewachsene Katzen. Zwei von ihnen kommt man lieber nicht zu nah, die fauchen und knurren ganz schön furchteinflössend. Aber die Jüngste scheint meine Freundschaftsbezeugungen einigermassen anzunehmen, auch wenn wir vorläufig am liebsten mit einem Vorhang dazwischen spielen. 
Jetzt hoffe ich, nächste Woche kann ich euch von unserer Freundschaft erzählen - ich habe nämlich gern andere Katzen! Bis dann alles Gute,
euer Pfötli von den Tschäggättä



Liebe Stupsi-Betty, auch du warst nicht lange bei mir, aber mit deiner unbändigen Energie, deinem ausgeprägten Spieldrang und deiner ebenso ausgeprägten Schmusebereitschaft hast du dich schnell in mein Herz geschlichen! Ich wünsche dir im neuen Daheim, mit deinem neuen Gspänli viele glückliche Jahre, geniesse deine Familie und pass dann gut auf dich auf, wenn du später ins Freie darfst!
Mach's gut, 
deine Mama Leonis.



Freitag, 20. März 2020

Freitag
20.03.2020

Luna-Häxli im neuen Daheim

"Luna ist ein absolutes Energie-Bündel", hört man von ihren neuen Menschen - anders als in der Pflegestelle erkundet sie auch gern das ganze Haus, spielt und frisst viel und freundet sich langsam mit ihrer neuen, etwas scheuen Kollegin Alma an. 
Sie kann auch schon ganz entspannt auf dem Sofa liegen - Luna-Häxli ist offensichtlich angekommen.Mach's weiter gut, Luna!

Mittwoch, 18. März 2020

Mittwoch
18.03.2020

Noch zu zweit in der Cava Leonis

Hallo liebe Tagebuchleserinnen, 

Ich will's euch gleich zu Beginn sagen: ich bin jemand, der es mag, wenn alles immer gleich bleibt. So hatte ich denn etwas Mühe, mich hier in der Cava Leonis einzugewöhnen. Aber jetzt geht es schon ganz gut. Wir spielen ja auch viel und bekommen immer genug zu fressen und viel Aufmerksamkeit. 
Schon auf das Wochenende zog Häxli in ihr neues Zuhause. Sie hat auch einen schönen neuen Namen bekommen und heisst jetzt Luna. Natürlich hat unser Pflegemami noch ganz viele Bilder von ihr gemacht, bevor sie abgeholt wurde. 
Und auch von uns beim Spielen zu dritt gab es nochmals ein paar Bilder. 
Also wenn ich mir die jetzt so anschaue, dann steh ich immer etwas verdattert in der Gegend rum, während meine Schwestern um mich rum flitzen. Naja, ich bin schon die Ruhigste und Sanfteste von uns Dreien, aber auch ich kann gut spielen!
Mit Stupsi kann ich allerdings nicht mithalten, sie hat das Spielzeug immer mal wieder klauen wollen, aber unser Pflegemami hat es dann zurückgezogen und uns alle wieder mitspielen lassen. 
Am Abend kamen dann Häxlis neue Menschen. Aber Häxli hatte es sich anders überlegt, sie wollte ganz und gar nicht in die Transportbox hinein! Sogar gebissen hat sie das Pflegemami! Erst mussten eine Box mit grösserer Öffnung und ein Handtuch her. Inzwischen hat sie sich aber am neuen Ort schon ganz gut eingelebt und unser Pflegemami ist sicher, dass sie es dort sehr gut haben wird.

So, das ist schon alles aus der Cava Leonis,
euer Pfötli von den Tschäggättä

Liebe Häxli-Luna, 

mit deinen grossen runden Augen und den riesigen samtweichen Ohren bist du ein ganz spezielles Büsi, und obwohl du nur hin und wieder zum Spielen und Fressen aus deinem Versteck, und fast gar nie aus deinem Zimmer gekommen bist, habe ich dich in unserer gemeinsamen Woche sehr gern bekommen. Ich freue mich, dass du so tolle neue Menschen und ein wunderschönes Daheim hast! Pass dann auf dich auf, wenn du später Freigang bekommst, und sei offen für die Freundschaft mit deinem neuen Gspönli Alma! 
Mach's gut, 
deine Mama Leonis

Donnerstag, 12. März 2020

Donnerstag
12.03.2020

Kahle Bäuchlein!

Liebe Tagebuchleser

Ui war das eine Woche! Wir hatten uns noch gar nicht richtig eingelebt hier, da wurden wir schon wieder eingepackt und zum Onkel Doktor gefahren. Dort sind wir irgendwie eingeschlafen, und als wir wieder aufwachten, hatten wir alle drei kahle Bäuchlein und ein Pflaster mitten auf der "Glatze". Zum Glück kam unser Pflegemami schon bald und holte uns wieder in die Cava Leonis.
Pfötli und ich, Stupsi, fühlten uns sofort wieder wohl und schlugen uns den (kahlen) Bauch voll, aber Häxli torkelte noch eine Weile ganz schön in der Gegen rum. Sie verzog sich dann schnell hinter das Klo und blieb dort für eine Weile. 
Am Freitag kam dann schon Besuch für Häxli, und obwohl sie am Anfang auch da nicht aus ihrer Deckung hervorkommen wollte, liessen die netten Leute nicht locker. Und irgendwann fand sie dann auch, sie wolle doch mitspielen!
Häxli ist dann den Leuten auch bald um die Beine gestrichen, und so war bald klar, dass sie nächste Woche zu ihnen ziehen darf, zusammen mit einem neuen Gspönli. 
Weil wir so liebe Büsi sind, durften wir auch schon aus unserem Zimmer hinaus und die Wohnung erkunden. 
Das liess ich mir nicht zweimal sagen, und Pfötli folgte kurz darauf. Während ich aber dort draussen vor allem in der Nähe des Pflegemamis sein will und spielen will, suchte sich Pfötli neue Versteckmöglichkeiten. Am allerliebsten sitzt sie noch immer ganz still in einer geschützten Höhle, bis wieder eine Spielrunde angesagt ist. 
Häxli zog es vor, in ihrem vertrauten Zimmer zu bleiben, nur ganz selten machte sie kurze Ausflüge mit uns zusammen. Ihr ist's am wohlsten in ihrer gewohnten Ecke. Bei diesem schönen, warmen Wetter stand auch immer mail wieder das Fenster offen. Da kommen dann spannende Gerüche und Geräusche rein, und manchmal bekommen wir sogar Herrenbesuch!
Das war's für den Moment. Jetzt sind wir gespannt, wann unsere Bäuchlein wieder bewachsen sind und wer als nächstes Besuch bekommt. 
Ihr hört wieder von uns, 
eure Stupsi von den Tschäggättä

Mittwoch, 4. März 2020

Mittwoch
04.03.2020

Die Tschäggättä in der Cava Leonis

Liebe Katzenfreunde, 

am Samstag sind drei junge Katzenschwestern bei mir eingezogen. Alle drei sind gescheckt, und da ja in dieser Woche im Wallis die Tschäggättä ihr Unwesen treiben, lag der Gruppenname nahe. Mit Unwesen treiben haben die drei aber zumindest vorläufig nichts am Hut, der Umzug zu mir hat sie wohl etwas verunsichert. 
Die Mutigste ist eindeutig Stupsi. Sie kam sofort aus der Transportbox und begann, das Zimmer anzuschauen. Nach kurzer Zeit kam sie her und wollte spielen und gestreichelt werden. Ihre Aufforderung zum Streicheln besteht aus häufigen, oft auch recht kräftigen Kopfstupsern. 
Sobald Stupsi mit einer Angel spielt, ist bald auch Häxli zur Stelle. Zwar beobachtet sie zuerst ein wenig aus ihrer geschützten Ecke heraus, ihre grossen Augen und riesigen Ohren sind dann ganz aufmerksam auf Spielzeug und Stupsi gerichtet. Bald siegen dann Neugier und Spieltrieb. Gestreichelt werden und kuscheln mag sie auch, sie ist allerdings noch etwas zurückhaltender als Stupsi. 
Pfötli hat die neue Sitiation offenbar ziemlich zugesetzt. Die ersten 24 Stunden kam sie kaum aus ihrem Regal heraus, inzwischen liegt sie aber oft auch oben im Kratzbaum. Zu spielen begann sie erst nach zwei Tagen, und auch da sehr zurückhaltend: sogar ihre Schwestern waren ihr offenbar nicht mehr ganz geheuer. Was nicht ganz überraschend ist, denn die beiden wurden fast zeitgleich rollig, rochen und verhielten sich also plötzlich ganz anders als üblich. 

Am Dienstag mussten die Ärmsten dann gleich noch einmal in die Transportbox: die Kastration stand an. Diese haben sie gut verwunden, die kahle Stelle und das Pflaster am Bauch scheinen sie kaum zu stören. Jetzt gilt es also, den Tagesablauf in der Cava Leonis zu etablieren und auf den ersten Besuch zu warten. Sicher wird es nicht lang dauern, bis die drei hübschen, freundlichen Katzendamen ein neues Zuhause finden!