Tagebuch «Tschäggättä»

Die drei Schwestern lebten bis jetzt zusammen mit ihren Eltern als Wohnungskatzen. Je länger desto mehr wurde aber das Verhältnis zwischen Eltern und Jungen angespannt, ausserdem machen fünf Katzen vor allem Nachts viel Lärm, so dass die Nachbarn reklamierten. Ihre Besitzer übergaben uns deshalb die drei Schwestern schweren Herzens, damit wir ihnen ein schönes neues Zuhause finden.

Dienstag, 24. März 2020

Dienstag
24.03.2020

Luna-Häxli im neuen Daheim

"Luna ist ein absolutes Energie-Bündel", hört man von ihren neuen Menschen - anders als in der Pflegestelle erkundet sie auch gern das ganze Haus, spielt und frisst viel und freundet sich langsam mit ihrer neuen, etwas scheuen Kollegin Alma an. 
Sie kann auch schon ganz entspannt auf dem Sofa liegen - Luna-Häxli ist offensichtlich angekommen.Mach's weiter gut, Luna!

Mittwoch, 18. März 2020

Mittwoch
18.03.2020

Noch zu zweit in der Cava Leonis

Hallo liebe Tagebuchleserinnen, 

Ich will's euch gleich zu Beginn sagen: ich bin jemand, der es mag, wenn alles immer gleich bleibt. So hatte ich denn etwas Mühe, mich hier in der Cava Leonis einzugewöhnen. Aber jetzt geht es schon ganz gut. Wir spielen ja auch viel und bekommen immer genug zu fressen und viel Aufmerksamkeit. 
Schon auf das Wochenende zog Häxli in ihr neues Zuhause. Sie hat auch einen schönen neuen Namen bekommen und heisst jetzt Luna. Natürlich hat unser Pflegemami noch ganz viele Bilder von ihr gemacht, bevor sie abgeholt wurde. 
Und auch von uns beim Spielen zu dritt gab es nochmals ein paar Bilder. 
Also wenn ich mir die jetzt so anschaue, dann steh ich immer etwas verdattert in der Gegend rum, während meine Schwestern um mich rum flitzen. Naja, ich bin schon die Ruhigste und Sanfteste von uns Dreien, aber auch ich kann gut spielen!
Mit Stupsi kann ich allerdings nicht mithalten, sie hat das Spielzeug immer mal wieder klauen wollen, aber unser Pflegemami hat es dann zurückgezogen und uns alle wieder mitspielen lassen. 
Am Abend kamen dann Häxlis neue Menschen. Aber Häxli hatte es sich anders überlegt, sie wollte ganz und gar nicht in die Transportbox hinein! Sogar gebissen hat sie das Pflegemami! Erst mussten eine Box mit grösserer Öffnung und ein Handtuch her. Inzwischen hat sie sich aber am neuen Ort schon ganz gut eingelebt und unser Pflegemami ist sicher, dass sie es dort sehr gut haben wird.

So, das ist schon alles aus der Cava Leonis,
euer Pfötli von den Tschäggättä

Liebe Häxli-Luna, 

mit deinen grossen runden Augen und den riesigen samtweichen Ohren bist du ein ganz spezielles Büsi, und obwohl du nur hin und wieder zum Spielen und Fressen aus deinem Versteck, und fast gar nie aus deinem Zimmer gekommen bist, habe ich dich in unserer gemeinsamen Woche sehr gern bekommen. Ich freue mich, dass du so tolle neue Menschen und ein wunderschönes Daheim hast! Pass dann auf dich auf, wenn du später Freigang bekommst, und sei offen für die Freundschaft mit deinem neuen Gspönli Alma! 
Mach's gut, 
deine Mama Leonis

Donnerstag, 12. März 2020

Donnerstag
12.03.2020

Kahle Bäuchlein!

Liebe Tagebuchleser

Ui war das eine Woche! Wir hatten uns noch gar nicht richtig eingelebt hier, da wurden wir schon wieder eingepackt und zum Onkel Doktor gefahren. Dort sind wir irgendwie eingeschlafen, und als wir wieder aufwachten, hatten wir alle drei kahle Bäuchlein und ein Pflaster mitten auf der "Glatze". Zum Glück kam unser Pflegemami schon bald und holte uns wieder in die Cava Leonis.
Pfötli und ich, Stupsi, fühlten uns sofort wieder wohl und schlugen uns den (kahlen) Bauch voll, aber Häxli torkelte noch eine Weile ganz schön in der Gegen rum. Sie verzog sich dann schnell hinter das Klo und blieb dort für eine Weile. 
Am Freitag kam dann schon Besuch für Häxli, und obwohl sie am Anfang auch da nicht aus ihrer Deckung hervorkommen wollte, liessen die netten Leute nicht locker. Und irgendwann fand sie dann auch, sie wolle doch mitspielen!
Häxli ist dann den Leuten auch bald um die Beine gestrichen, und so war bald klar, dass sie nächste Woche zu ihnen ziehen darf, zusammen mit einem neuen Gspönli. 
Weil wir so liebe Büsi sind, durften wir auch schon aus unserem Zimmer hinaus und die Wohnung erkunden. 
Das liess ich mir nicht zweimal sagen, und Pfötli folgte kurz darauf. Während ich aber dort draussen vor allem in der Nähe des Pflegemamis sein will und spielen will, suchte sich Pfötli neue Versteckmöglichkeiten. Am allerliebsten sitzt sie noch immer ganz still in einer geschützten Höhle, bis wieder eine Spielrunde angesagt ist. 
Häxli zog es vor, in ihrem vertrauten Zimmer zu bleiben, nur ganz selten machte sie kurze Ausflüge mit uns zusammen. Ihr ist's am wohlsten in ihrer gewohnten Ecke. Bei diesem schönen, warmen Wetter stand auch immer mail wieder das Fenster offen. Da kommen dann spannende Gerüche und Geräusche rein, und manchmal bekommen wir sogar Herrenbesuch!
Das war's für den Moment. Jetzt sind wir gespannt, wann unsere Bäuchlein wieder bewachsen sind und wer als nächstes Besuch bekommt. 
Ihr hört wieder von uns, 
eure Stupsi von den Tschäggättä

Mittwoch, 4. März 2020

Mittwoch
04.03.2020

Die Tschäggättä in der Cava Leonis

Liebe Katzenfreunde, 

am Samstag sind drei junge Katzenschwestern bei mir eingezogen. Alle drei sind gescheckt, und da ja in dieser Woche im Wallis die Tschäggättä ihr Unwesen treiben, lag der Gruppenname nahe. Mit Unwesen treiben haben die drei aber zumindest vorläufig nichts am Hut, der Umzug zu mir hat sie wohl etwas verunsichert. 
Die Mutigste ist eindeutig Stupsi. Sie kam sofort aus der Transportbox und begann, das Zimmer anzuschauen. Nach kurzer Zeit kam sie her und wollte spielen und gestreichelt werden. Ihre Aufforderung zum Streicheln besteht aus häufigen, oft auch recht kräftigen Kopfstupsern. 
Sobald Stupsi mit einer Angel spielt, ist bald auch Häxli zur Stelle. Zwar beobachtet sie zuerst ein wenig aus ihrer geschützten Ecke heraus, ihre grossen Augen und riesigen Ohren sind dann ganz aufmerksam auf Spielzeug und Stupsi gerichtet. Bald siegen dann Neugier und Spieltrieb. Gestreichelt werden und kuscheln mag sie auch, sie ist allerdings noch etwas zurückhaltender als Stupsi. 
Pfötli hat die neue Sitiation offenbar ziemlich zugesetzt. Die ersten 24 Stunden kam sie kaum aus ihrem Regal heraus, inzwischen liegt sie aber oft auch oben im Kratzbaum. Zu spielen begann sie erst nach zwei Tagen, und auch da sehr zurückhaltend: sogar ihre Schwestern waren ihr offenbar nicht mehr ganz geheuer. Was nicht ganz überraschend ist, denn die beiden wurden fast zeitgleich rollig, rochen und verhielten sich also plötzlich ganz anders als üblich. 

Am Dienstag mussten die Ärmsten dann gleich noch einmal in die Transportbox: die Kastration stand an. Diese haben sie gut verwunden, die kahle Stelle und das Pflaster am Bauch scheinen sie kaum zu stören. Jetzt gilt es also, den Tagesablauf in der Cava Leonis zu etablieren und auf den ersten Besuch zu warten. Sicher wird es nicht lang dauern, bis die drei hübschen, freundlichen Katzendamen ein neues Zuhause finden!