Bourbon

Kater
Rasse: Europäische Hauskatze
Farbe: Schwarz
Geboren: 01.04.2016
Kastriert

Bourbon ist ein ganz friedlicher, etwas tollpatschiger Geselle. Ein Kraftprotz mit einem ganz schüchternen Wesen. Er ist zurückhaltend und ziemlich schreckhaft, aber auch sehr verschmust und lässt sich, wenn er Vertrauen gefasst hat, gern streicheln. Gegenüber Artgenossen verhält er sich vorsichtig und devot. Derzeit lebt er mit einer gleichaltrigen Katzendame, bei der er ein wenig unter dem Pantoffel steht.
Er hat Freude am Spielen, am liebsten mag er die Angel oder Bänder. Bourbon ist allerdings kein Schosskater – man kann ihn schon anfassen und auch mal hochnehmen aber das wird ihm schnell unbehaglich. Vielleicht wäre das ja in einer anderen Umgebung anders. Wenn er in der richtigen Stimmung ist, dann lässt er sich minutenlang genüsslich streicheln und schnurrt wie ein Traktor.
Überhaupt nicht gerne mag er in seine Transporttasche und beim Autofahren wird ihm jedes Mal übel. Wenn ihm morgens langweilig ist, gräbt er schonmal das Katzenklo um und scharrt so arg, dass die Streu in alle Richtungen fliegt. Das ist seine Macke. Er hat sonst sehr gute Manieren, hört auf seinen Namen, versteht das Wort „nein“ und setzt niemals eine Pfote auf Tische oder Arbeitsflächen in der Küche.
Krankheiten sind keine bekannt. Er hatte hin und wieder etwas Durchfall, schaffte es aber immer rechtzeitig zur Toilette. Wir füttern ihm jetzt „sensitiv“ Futter und seitdem geht es ganz gut. Er ist sehr schlank und man sollte, gerade wenn er mit etwas verfressenen Artgenossen zusammen ist, aufpassen, dass er beim Füttern nicht zu kurz kommt.

Geschichte der Gruppe Bourbon

Seit Anfang 2017 wohnt bei uns der schwarze und sehr hübsche Kater Bourbon, den wir vom Verein der Katzenhaus-Freunde vermittelt bekamen. Er ist ein Wohnungstier und lebt bei uns zusammen mit der ca. gleichalten Katzendame Phoebe, die wir von einer anderen Stelle vermittelt bekommen hatten. Dass Bourbon etwas speziell ist, wurde uns schnell klar, aber wir kamen immer recht gut mit ihm zurecht.
Nun ist aber ein Punkt erreicht, an dem es echt schwierig für uns ist, ihn weiter zu behalten. In guten Momenten lässt er sich streicheln und schnurrt wie ein Traktor. Er spielt mit Phoebe und die beiden sind ganz drollig zusammen. Er lässt sich auch von mir gern zum Spielen animieren. Aber meistens ist er in seinem Verhalten sehr scheu, flüchtet oft ohne erkennbaren Grund total panisch vor uns, oft auch vor sich selber, faucht uns an – auch wenn wir uns ganz langsam und behutsam nähern, zwinkern und lieb mit ihm reden. Seine Fluchtdistanz ist dann 2 Meter und es ist überhaupt nicht möglich, an ihn ranzukommen. Jetzt mögen Sie sagen “das muss ja auch nicht sein, dann lasst den Kater halt in Ruhe“ und das machen wir auch. Problematisch wird das mit dem in Ruhe lassen allerdings wenn wir zum Tierarzt oder ins Katzenhotel wollen. Seit 2 Wochen schieben wir einen Impftermin immer wieder auf. Wir haben wirklich alle Tricks probiert ihn in die Tasche zu bekommen. Bei dem Versuch ihn zu fangen verwandelt er sich jeweils in ein fauchendes, kratzendes, blitzschnelles, panisches Minimonster.
Mein Mann und ich sind beide berufstätig, verreisen zwei- bis dreimal im Jahr und können nicht immer unsere Nachbarn zum Katzenhüten einspannen – das heisst wir brauchen Katzen, die transportfähig sind und das ist bei Bourbon jetzt so wie es aussieht leider nicht mehr der Fall. Es kann ja durchaus sein, dass es an unserem Verhalten liegt oder auch an Phoebe. Er steht bei ihr schon etwas unter dem Pantoffel, vielleicht macht ihm das auch Stress.
Deshalb suchen wir nun ein Zuhause, wo die Chemie besser stimmt.

Kater
Rasse: Europäische Hauskatze
Farbe: Schwarz
Geboren: 01.04.2016
Kastriert